Um 14.45 Uhr loderten an Dienstag in einem Schuppen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Pommertsweiler Flammen auf. Anwohner und der Besitzer bemerkten den Brand und alarmierten die Freiwillige Feuerwehr Abtsgmünd, die mit Einsatzkräften aus Pommertsweiler und Abtsgmünd anrückte. Sie konnten allerdings nicht verhindern, dass der Schuppen an der Langen Straße, in dem zwölf Bienenvölker und Werkzeug untergebracht waren, vollständig niederbrannte.

Die Brandursache ist noch unklar. Ein Fremdverschulden ist vermutlich auszuschließen. Der Besitzer, der den Stand seit mehr als 60 Jahren betrieb, hatte sich nach eigenen Angaben nur wenige Minuten vom Bienenstand entfernt. Der Großteil der rund 350.000 Bienen kam in den Flammen um, wobei die Löscharbeiten durch unzählige überlebende Tiere erschwert wurden.

Bei den ersten Ermittlungen, die sich durch hunderte von umherfliegenden aufgeregten Bienen äußerst schwierig gestalteten, stellte sich heraus, dass der Brand möglicherweise durch ein Rauchgerät oder einen Gasbrenner ausgelöst wurde. Das Rauchgerät war am Vortrag zur Wespenabwehr letztmalig in Betrieb. Der Sachschaden beträgt rund 5000 Euro.