Noch ungeklärt sind die Umstände eines Brandes, der am Dienstag gegen 13 Uhr in einem Wohngruppenraum im dritten Stock des Justizvollzugskrankenhauses Hohenasperg ausgebrochen ist. Dort war ein Sessel in Brand geraten und hatte zu einer starken Rauch- und Hitzeentwicklung geführt. Das teilten das Polizeipräsidium Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart in einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag mit.

Nachdem sofort die Feuerwehr alarmiert wurde, begann ein Angestellter des Justizvollzugskrankenhauses mit einem Feuerlöscher mit der Brandbekämpfung und zog sich dabei Verletzungen zu. Er musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden zwölf Menschen vorübergehend vom dritten in den zweiten Stock verlegt. Der entstandene Brandschaden wird derzeit auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Gebäudesubstanz ist laut Polizei nicht betroffen. Die Feuerwehren aus Asperg, Tamm und Möglingen waren mit 11 Fahrzeugen und 76 Einsatzkräften am Brandort. Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums haben nach Abschluss der Löscharbeiten umgehend mit ihrer Arbeit am Brandort begonnen.