Schwieberdingen/Ludwigsburg 26 Tonnen Zuckerrüben auf der Straße

BZ 14.10.2015
Ein Sattelzug kippte um Mitternacht zwischen vergangenem Montag und Dienstag auf der B 10 bei Schwieberdingen um. 26 Tonnen Zuckerrüben ergossen sich auf die Fahrbahn.

Die Polizeidienststelle Ludwigsburg berichtet von einem Unfall mit einem Sattelschlepper auf der B 10 in Richtung Stuttgart. Um Mitternacht zwischen vergangenem Montag und Dienstag fuhr ein 21-jähriger Fahrer eines 40-Tonnen-Sattelzugs mit seiner 26-jährigen Beifahrerin auf der B 10 in Richtung Stuttgart. An der Ausfahrt Schwieberdingen-Mitte verließ er die B 10. In der Kurve der Verbindungsfahrbahn zur Ludwigsburger Straße beziehungsweise Landesstraße 1140, so die Polizeimitteilung, kippte der Sattelzug aufgrund eines Fahrfehlers um und blieb auf der Seite liegen.

Die Ladung, bestehend aus 26 Tonnen Zuckerrüben, verteilte sich zum Großteil auf der Fahrbahn, weshalb die Ein- und Ausfahrt der B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt wurde. Die Durchgangsfahrbahn der B 10 selbst war hiervon nicht betroffen, sodass der Überlandverkehr zwischen Vaihingen und Stuttgart nicht beeinträchtigt wurde. Die Polizei hatte zwei Streifen im Einsatz, die einen Kran anforderten, um den Sattelzug mit seinem Eigengewicht von 14 Tonnen wieder aufzurichten.

Um die Beseitigung der Zuckerrüben kümmerte sich das Transportunternehmen, welches den verunglückten Sattelzug betreibt. Der Fahrer des Sattelzugs verletzte sich beim Unfall leicht und wurde von einer Rettungswagenbesatzung vor Ort versorgt. Da der Tank der Sattelzugmaschine beim Unfall beschädigt wurde, liefen etwa 200 Liter Diesel auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr Schwieberdingen rückte mit 15 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen aus, um den auslaufenden Kraftstoff mit Bindemittel abzustreuen. Der Bereitschaftsdienst der Straßenmeisterei übernahm dann die Absperrung der Unfallstelle zur Durchführung der weiteren Reinigungsarbeiten mit einer Spezialkehrmaschine, die am frühen Dienstagmorgen noch andauerten.

Beim Unfall entstand Sachschaden am Sattelzug und einer Lärmschutzwand in Höhe von insgesamt etwa 85.000 Euro.