Bildergalerie Verspätete Züge: Zehn Tipps für eine unterhaltsame Zugfahrt

Bahn-Pendler kennen das: Hat der Zug Verspätung und kann nicht weiterfahren, haben Fahrgäste oft alle Zeit der Welt. Die lässt sich sinnvoll nutzen. Hier ein paar Tipps...
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Schlafen: Jeden Morgen quält sich der Pendler aus dem warmen Bett – wenn es draußen noch dunkel ist. Schließlich darf der Zug zur Arbeit nicht verpasst werden. Wenn die Bummelbahn dann aber mal wieder schnelle Fernverkehrszüge überholen lassen muss, besteht die gute Möglichkeit, mangelnden Schlaf nachzuholen. Tipp: Andere Mitreisende bitten, einen am Endbahnhof zu wecken.
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Picknick machen: Mal darauf achten: Jeden Morgen fahren die gleichen Menschen mit im Zug. Warum nicht mal ein gemeinsames Frühstück organisieren? Jeder bringt was mit: eine Thermoskanne Kaffee, frische Brezeln, ein bisschen Obst. So wird die Fahrt zur Arbeit zum mobilen Picknick.
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Telefonieren: Beziehungsprobleme, wichtige Entscheidungen in Sachen Bankdebot oder die Ergebnisse der letzten Darmspiegelung – wenn die Zugfahrt wieder länger dauert, ist endlich genügend Zeit, diese Themen per Handytelefonat zu klären. Zusätzlicher Nutzen: Alle anderen im Großraumwagen können daran teilnehmen und werden unterhalten.
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Autogenes trainieren: Einatmen, ausatmen, einatmen… Die Fahrt im Zug sinnvoll nutzen, lässt sich mit autogenem Training. Dafür fehlt ja sonst immer die Zeit. Also: Blick nach vorn, aufrechte Sitzposition, und alle so „ohmmmmm“. Positiver Nebeneffekt: Der Ärger über eine „weitere Verzögerung im Betriebsablauf“ lässt sich danach einfach wegatmen.
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To-Do-Listen schreiben: Für den nächsten Einkauf, die Gartenarbeit oder den Rest des Lebens: ToDo-Listen werden grundsätzlich unterschätzt. Ein Fehler! Und im verspäteten Zug ist der ideale Platz, um diese Listen anzulegen und zu pflegen. Insider-Tipp: Werden die Listen digital erfasst, können sich gleich an Lebenspartner, Freunde oder Kollegen verschickt werden. Soll sich doch jemand anderes um die Erledigung kümmern…
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Filme gucken: Netflix und Co. machen es möglich: Unterwegs auf die neueste Folge der Lieblingsserie zugreifen oder die verpasste Tatort-Folge vom vergangenen Sonntag nachschauen. Tablet an, Kopfhörer auf – schon kann es losgehen. Vorausgesetzt, der Film wurde zuvor im heimischen W-Lan auf das Gerät überspielt. Denn wer sich auf ein funktionierendes Handynetz verlässt, hat verloren. Merke: Das einzige Netz bei der Bahn, ist das Streckennetz.
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Informieren: Wieder hat der Zug Verspätung, wieder wird der wichtige Termin verpasst. Bahnfahrer können die zusätzliche Zeit nutzen, um sich über ihre Rechte zu informieren. Zum Beispiel hier: www.swp.de/9505938 Dann ist bei der Ankunft am Zielort der erste Ärger fast schon wieder verflogen.
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Handarbeiten: Selbstgemachtes liegt ja voll im Trend – so als Geschenk zu Festtagen etwa. Sticken, Stricken, Klöppeln – lässt mit etwas gutem Willen alles im Zug erledigen. Und bei der großen Zahl an Verspätungen, sind Pullover und Kissen im Nu fertiggestellt.
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Nichts machen: „Ich mache nichts. Ich sitze hier“, sagt Hermann in dem bekannten Sketch „Feierabend“ von Loriot. Einfach sitzen und nichts machen. Entspannen und sitzen. Im Zug besteht häufig ausgiebig Gelegenheit dazu. Es muss ja nicht zwingend so enden wie bei Hermann und seiner Frau Berta… ( https://youtu.be/sJSLPv86QXo )
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Flirten: So viele Menschen auf so engem Raum. Der gut gefüllte Morgen-Zug eignet sich bestens zum Flirten. Jung oder alt, schön oder interessant, geschniegelt oder lässig – die Typen-Bandbreite ist groß. Und wir wissen ja: In Ausnahmesituationen fühlen sich Menschen oft zueinander hingezogen...
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Ulm / 29. Oktober 2018, 14:09 Uhr