Bildergalerie Mythos "Mir": Vor 30 Jahren flog die Raumstation ins All

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Mit einem ständig bewohnten Außenposten im All reagiert der Kreml 1986 auf den verlorenen Wettlauf zum Mond. Die Raumstation "Mir" liefert wichtiges Wissen für den Nachfolger ISS. Die Sowjetunion schoss die Raumstation "Mir" am 19. Februar 1986 ins All.
Mit einem ständig bewohnten Außenposten im All reagiert der Kreml 1986 auf den verlorenen Wettlauf zum Mond. Die Raumstation "Mir" liefert wichtiges Wissen für den Nachfolger ISS. Die Sowjetunion schoss die Raumstation "Mir" am 19. Februar 1986 ins All.
© Foto: Nasa/dpa
Dieses Bild zeigt den sowjetischen Kommandanten Leonid Kizim (rechts) und den sowjetischen Flugingenieur Vladimir Solovyov. Kizim und Solovyev gehörten zur ersten MIR-Besatzung von März bis Mai 1986.
Dieses Bild zeigt den sowjetischen Kommandanten Leonid Kizim (rechts) und den sowjetischen Flugingenieur Vladimir Solovyov. Kizim und Solovyev gehörten zur ersten MIR-Besatzung von März bis Mai 1986.
© Foto: afp
Der sowjetische Kommandant Leonid Kizim (links) und der sowjetische Flugingenieur Vladimir Solovyov.
Der sowjetische Kommandant Leonid Kizim (links) und der sowjetische Flugingenieur Vladimir Solovyov.
© Foto: afp
Von Baikonur aus startet zunächst eine Proton-Rakete mit dem mehr als 20 Tonnen schweren Modul in die Umlaufbahn. Die Betriebsdauer des "Nationalen Orbital-Komplexes", wie das Himmelslabor im Jargon der Kommunistischen Partei heißt, ist auf sieben Jahre angelegt. Doch die "Mir" bleibt 15 Jahre im All.
Von Baikonur aus startet zunächst eine Proton-Rakete mit dem mehr als 20 Tonnen schweren Modul in die Umlaufbahn. Die Betriebsdauer des "Nationalen Orbital-Komplexes", wie das Himmelslabor im Jargon der Kommunistischen Partei heißt, ist auf sieben Jahre angelegt. Doch die "Mir" bleibt 15 Jahre im All.
© Foto: afp
Das Bild, aufgenommen im März 1986, zeigt den sowjetischen Kommandanten Leonid Kizim bei Außenarbeiten an der Raumstation "Mir".
Das Bild, aufgenommen im März 1986, zeigt den sowjetischen Kommandanten Leonid Kizim bei Außenarbeiten an der Raumstation "Mir".
© Foto: afp
"Viele Russen basteln am Wochenende an ihrem Lada herum - mit dieser Einstellung sind auch die Kosmonauten auf der Mir am Werk", schildert der deutsche Astronaut Reinhold Ewald launig die Lage auf dem 136 Tonnen schweren Weltraum-Fossil. Ewald ist 1997 kaum eine Woche auf dem Außenposten rund 350 Kilometer über der Erde, als der schlimmste Fall eintritt: Feuer auf der "Mir". Mit Mühe löscht die dreiköpfige Besatzung die halbmeterlange Stichflamme aus einem Sauerstoffgenerator.
"Viele Russen basteln am Wochenende an ihrem Lada herum - mit dieser Einstellung sind auch die Kosmonauten auf der Mir am Werk", schildert der deutsche Astronaut Reinhold Ewald launig die Lage auf dem 136 Tonnen schweren Weltraum-Fossil. Ewald ist 1997 kaum eine Woche auf dem Außenposten rund 350 Kilometer über der Erde, als der schlimmste Fall eintritt: Feuer auf der "Mir". Mit Mühe löscht die dreiköpfige Besatzung die halbmeterlange Stichflamme aus einem Sauerstoffgenerator.
© Foto: Mashatin/EPA/dpa
"Mit mehr als 1600 Defekten stellt die Mir einen uneinholbaren Pannenrekord auf", ätzt die Zeitung "Segodnja". Von "Russisch Roulette im All" schreibt das Blatt "Iswestija".
"Mit mehr als 1600 Defekten stellt die Mir einen uneinholbaren Pannenrekord auf", ätzt die Zeitung "Segodnja". Von "Russisch Roulette im All" schreibt das Blatt "Iswestija".
© Foto: afp
Am 23. März 2001 leitet Moskau den Sturz zur Erde und damit das flammende Finale ein. Was nicht in der Atmosphäre verglüht, geht als Trümmerhagel im Südpazifik östlich von Neuseeland nieder. Nach etwa 86.300 Erdumrundungen ruht die "Mir" in Frieden auf dem Meeresgrund.
Am 23. März 2001 leitet Moskau den Sturz zur Erde und damit das flammende Finale ein. Was nicht in der Atmosphäre verglüht, geht als Trümmerhagel im Südpazifik östlich von Neuseeland nieder. Nach etwa 86.300 Erdumrundungen ruht die "Mir" in Frieden auf dem Meeresgrund.
© Foto: afp