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Karibik-Flair in historischer Altstadt

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    Samba mit Tanzshow: „Aquarelas do Brasil“ traten am Samstagabend als letzte Gruppe bei „Best of Music“ auf.   Foto: 
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    Die Band „Riddim of Zion“ bot die bekannten Reggae-Klassiker von Bob Marley und Peter Tosh. Foto: 
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    Am Vormittag spielte „Mariachi el Dorado“ Musik aus Mexiko. Foto: 
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    Die Sängerin der Band „Brazil Connection“. Foto: 
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    Liza da Costa und „Hotel Bossa Nova“ sorgten für den jazzigen Teil der Musik Südamerikas. Foto: 
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Wozu in die Ferne schweifen? Wer karibisches Flair, lateinamerikanische Klänge von Tango über Bossa Nova, Salsa, Reggae bis hin zu einem Hauch von Karneval in Rio erleben wollte, brauchte nur von Donnerstag bis Samstag auf den Marktplatz in Bietigheim zu kommen.

„Das Thema hat sich angeboten“, meinte Kulturamtsleiter Stefan Benning. „Immer, wenn wir im Bürgergarten südamerikanische Bands dabei haben, kommen die Leute in Scharen.“ Wichtig war ihm, dass die Bands nicht nur das entsprechende Repertoire spielen, sondern auch Musiker aus den Herkunftsländern dabei waren. „Wir wollten möglichst authentische Bands“, so Stefan Benning. Die Musiker kamen gern. Das einmalige Ambiente der Bietigheimer Altstadt ist auch für sie ein besonderes Erlebnis. „Wer nicht da war, hat was verpasst“, lautete das Fazit von Oberbürgermeister Jürgen Kessing. „Hier bekommt das Publikum zwölf hochkarätige Bands in drei Tagen für 15 Euro geboten – ein einmaliges kulturelles Paket.“

Die Besucher wussten dieses Angebot der Stadt zu schätzen. Man traf sich mit Freunden, man genoss das große Angebot an kulinarischen Spezialitäten rund um das Thema Karibik wie zum Beispiel Quinoa Salat mit Schrimps oder Cocktails wie Cubra Libre, saß gemütlich auf Stühlen direkt auf dem Marktplatz oder tanzte ausgelassen vor der Bühne. „Unser Publikum ist wirklich ganz besonders“, lobte Stefan Benning.

Einer der Höhepunkte am Samstagnachmittag war die Darbietung von „Egotango“ mit dem Tanzpaar Gaia Pisauro und Leandor Furlan. „Das war fantastisch“, so ein Ehepaar aus Bietigheim. „Ein absoluter Genuss zum Zugucken.“ Aber nur beim Zugucken blieb es nicht. Mit „Los Dos y Compañeros“ spielte am frühen Samstagabend eine Band aus Amberg, die lateinamerikanische Rhythmen in bayrischer Mundart boten und vom Publikum begeistert gefeiert wurden. Moderatorin Britta Medeiros, selbst Sängerin mit mexikanischen Wurzeln, die drei Tage durch das Programm führte, war voll des Lobes für die Veranstaltung: „Das Publikum ist immer sofort dabei, egal ob Tango oder Reggae.“ Sie sei ein „echter Fan“ von Best of Music. So viele unterschiedliche Musiker und Bands auf einmal gebe es sonst nirgends. „Freitagnacht haben die Leute sogar noch barfuß im Regen getanzt“, freute sich Britta Medeiros.

Während am Donnerstag und Freitag jeweils drei Bands ab 18 Uhr spielten, begann das Programm am Samstag schon mittags um 12 Uhr und dauerte bis weit nach Mitternacht. Höhepunkte waren am Abend die Bands „Riddim of Zion“ mit klassischem Reggae von Bob Marley und Peter Tosh und als Abschluss „Aquarelas do Brasil & Brazil Connection“, die eine temperamentvolle Tanz-Show mit farbenprächtigen Kostümen boten und den Karneval von Rio de Janeiro kurzfristig mitten ins schwäbische Bietigheim verlegten. Da hielt es niemanden mehr auf den Stühlen: alles drängte nach vorne, um die brasilianischen Tänzerinnen aus nächster Nähe zu sehen.

Auch Musik für junge Leute

„Wir wollten ein breites Spektrum bieten“, so Stefan Benning. „Nicht nur Tango und Salsa, sondern auch für die jungen Leute Hip-Hop und Reggae, auch mal außergewöhnlich kombiniert mit kubanischen Anklängen.“ Das Konzept ist aufgegangen. Gerade am Samstagabend wurde das Publikum altersmäßig immer jünger, das dichtgedrängt den Marktplatz füllte. „Wir waren alle drei Tage hier“, so ein Besucher aus Bönnigheim. „Es ist toll, dass hier so viele Bands spielen, da ist wirklich für jeden was dabei.“ Ebenso geschätzt wurde die lockere Atmosphäre auf dem Marktplatz.

„In diesem Jahr hatten wir erstmals auch Security-Leute dabei“, erklärte Stefan Benning. „Uns ist es sehr wichtig, den Leuten ein Sicherheitsgefühl zu geben, damit sie unbeschwert feiern können.“ Besondere Vorkommnisse gab es auch laut Polizei nicht: „Die Lage war total entspannt.“ Und so endete am frühen Sonntagmorgen ein gelungenes und friedliches „Best of Music“-Festival, das drei Tage lang für karibische Stimmung sorgte.

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