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Banken bauen Online-Angebote aus

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Bequem, schnell, sicher: So sollen sich heute die Bankgeschäfte erledigen lassen. Laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom erledigen fast drei Viertel aller Internetnutzer ihre Bankgeschäfte inzwischen im Internet. Der Trend geht verstärkt zum Mobile Banking, das heißt zur Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets für das Online-Banking. Allerdings besteht hier noch viel Aufklärungsbedarf. Zwar ist laut Bitkom-Befragung jeder dritte Smartphone-Nutzer aufgeschlossen gegenüber Mobile Payment, aber viele wissen kaum um die Möglichkeiten oder haben Sicherheitsbedenken.

Jede Bank hat inzwischen ihr spezielles Angebot für ihre Kunden mit Apps fürs Smartphone. „Gut 95 Prozent aller Bankgeschäfte kann man inzwischen über das Handy abwickeln“, so Timm Häberle, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Neckar-Enz eG. Die meisten Bankgeschäfte werden noch über Computer mit Online-Banking gemacht, aktuell sind das bei der VR-Bank Neckar-Enz 46 Prozent, aber „mit stark steigender Tendenz“. Erstaunlich sei auch die hohe Quote bei Kunden über 65 Jahren. „Da waren wir selbst überrascht“, meint Timm Häberle.

Aber viele Kunden nutzen ihre Erfahrungen aus dem Berufsleben mit digitalem Banking dann auch privat. Eine starke Zunahme finde sich auch bei Kunden über 80 Jahren. Hier sei der Grund, dass oft die Kinder über Vollmachten für die Konten verfügen und die Bankgeschäfte für ihre betagten Eltern online erledigen.

Die VR-Bank Neckar Enz bietet ihren Kunden eine ganze Palette von Apps fürs Handy an: Ob Geld senden oder empfangen, den Kontostand abrufen, mit dem Handy Geld abheben oder Rechnungen einscannen und gleich bezahlen, alles geht. „Das persönliche Beratungsgespräch hat für uns nach wie vor hohe Bedeutung“, erklärt Timm Häberle. „Aber man muss dem Kunden alle Möglichkeiten bieten können.“ Es sei die Aufgabe der Bank, den Kunden „mitzunehmen in die digitale Welt“. Digitales Banking sei eine Chance auf mehr Kontakt mit dem Kunden, denn viele Nutzer informieren sich auch direkt vor Ort über die Möglichkeiten von Mobile Banking.

Diese Erfahrung macht auch die Kreissparkasse Ludwigsburg und bietet ihren Kunden Neuheiten im Bereich digitales Banking. Dass das Interesse an Online-Banking stark zunimmt, belegen die aktuellen Zahlen bei der KSK Ludwigsburg. Laut Pressemitteilung lag die Login-Gesamtzahl im Jahr 2015 bei rund 16 Millionen und wird bis Ende 2016 auf rund 18 Millionen gestiegen sein. „Das entspricht“, so Timo Scheer, Leiter der Abteilung „Digitaler Vertrieb“ bei der KSK Ludwigsburg, „einer Steigerung von mehr als zwölf Prozent binnen eines Jahres“.

Bezogen auf die Gesamtzahl der Girokonten bei der KSK würden rund 53 Prozent der Konten online geführt. Davon nutzen rund 20 Prozent auch oder nur die Apps der Kreissparkasse, Trend stark ansteigend.

Neue Apps, wie zum Beispiel das Handy-zu-Handy-Zahlsystem oder die „Fotoüberweisung“ sollen mobiles Banking noch einfacher und attraktiver machen. Die umfangreiche Palette an digitalen Möglichkeiten ersetze aber nicht die persönliche Beratung. „Wir sehen das als kundenorientierte Ergänzung“, so Timo Scheer.

Die Frage der Sicherheit steht bei allen Banken im Vordergrund und hat oberste Priorität. Speziell für mobile Endgeräte wurden gesonderte Verfahren entwickelt, die durch Passwörter, PIN und TAN gesichert sind.

Für Timm Häberle ist der Zukunftstrend ganz eindeutig: „Digitales Banking ist über alle Altersklassen hinweg stark zunehmend.“

Seit Jahren kennt die Zahl ihrer Online-Banking-Teilnehmer nur eine Richtung: nach oben. Das zeigt das Beispiel Kreissparkasse: Waren es im Jahr 2014 noch rund 100.000 Online-Banking-Teilnehmer bei der Kreissparkasse, so betrug die Zahl im vergangenen Jahr 2015 schon über 105.000. „Zum Ende des Jahres 2016 hin rechnen unsere Experten damit“, so Timo Scheer, Leiter der Abteilung „Digitaler Vertrieb“, „dass sich diese Zahl erneut stark erhöht haben wird“. Allein bis Ende Oktober 2016 lag der Zuwachs bei weit über 9000 neuen Online-Banking-Teilnehmern und damit bei einer Gesamtzahl von knapp 115.000.

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