Wie die Bundespolizei mitteilt, saß eine 27-jährige Hundebesitzerin mit ihrem Hund in einem Viererabteil des Zuges. Der Hund war angeleint, trug aber keinen Maulkorb. Der Zugbegleiter wurde beim Vorbeigehen von dem Hund angegriffen und in den Unterarm gebissen. Die Bundespolizei forderte einen Rettungswagen an und brachten den 34-Jährigen nach seinem Ausstieg am Hauptbahnhof Stuttgart in ein Krankenhaus. Neben Verletzungen am Arm erlitt der Zugbegleiter einen Schock.

Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung

Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, fuhr die Hundehalterin mit dem Zug weiter zum Bahnhof Reutlingen. Dort wurde sie bereits am Bahnsteig von der Polizei erwartet. Die Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung dauern an.