Die CDU Baden-Württemberg will künftig ihre Mitglieder noch stärker einbinden. Landesgeneralsekretärin Isabell Huber sagte im Vorfeld der Vorstellung der Ergebnisse der Zukunftskommission am Donnerstag in Stuttgart, die digitale Parteiarbeit solle auch nach Corona weitergehen. „Außerdem wollen wir auf allen Ebenen agilere Strukturen und eine breitere und projektorientierte Einbindung der Mitglieder auf den Weg bringen.“
Kurz nach der Schlappe bei der Landtagswahl im März 2021 hatte die CDU eine Zukunftskommission eingesetzt, um sich verstärkt um eine Modernisierung zu kümmern. Im März war die CDU mit Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann nur auf 24,1 Prozent gekommen, ging danach erneut eine Koalition mit den stärkeren Grünen ein. Bei der Bundestagswahl im vergangen Herbst kam die Südwest-CDU nur auf 24,8 Prozent.
Huber sagte: „Als große Volkspartei sind wir ständig im Wandel, wir bleiben nicht stehen. Wir müssen uns immer wieder den Herausforderungen der Zeit stellen.“ Die Wahlen im Jahr 2021 seien nicht so gelaufen, „wie wir uns das gewünscht hatten. Für uns war nach diesen Wahlen klar, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken.“