Anbauteile prüfen Worauf beim Kauf eines gebrauchten Campers zu achten ist

Bevor ein gebrauchtes Wohnmobil angeschafft wird, ist eine Probefahrt Pflicht. Sie kann Mängel wie Probleme mit Lenkung oder Getriebe entlarven. Foto: Markus Scholz

DPA

Wer eine gebrauchtes Wohnmobil kauft, hat nicht nur finanzielle Vorteile. Darauf weist der Auto Club Europa (ACE) hin. Auch lange Lieferzeiten lassen sich auf diese Weise umgehen.

Interessenten sollten auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten: Ein gängiges Modell mit einem Alter von fünf bis sieben Jahren sollte nicht mehr als die Hälfte des aktuellen Neupreises kosten. Lohnenswert sind oft Reisemobile, die eine Saison als Mietfahrzeuge unterwegs waren. Hier sei ein Nachlass von etwa 25 Prozent auf den Listenpreis drin.

Grundsätzlich ist es ratsam, wie bei Gebrauchtwagen, das Fahrzeug genau zu inspizieren, um Mängel auszuschließen, so der ACE. Besonderes Augenmerk sollte neben der Fahrtüchtigkeit auf die Anbauteile gelegt werden. Der Grund: Handelt es sich um ein älteres Modell, ist oft die Ersatzteilbeschaffung schwierig.

Pflicht ist auch der Blick auf alle Dichtungen von Fenstern, Türen und Klappen. Wichtig ebenso ist der Check des Unterbodens: Besteht er aus Holz, ist auf Fäulnisschäden zu achten. Sie sind erkennbar durch weiche Stellen.