Neue Technik, altes Aussehen Scrambler, Retro-Bikes und Enduros auf der Intermot

DPA 04.10.2018

Moderne Klassiker: Triumph Street Scrambler und Street Twin

Triumph hat nicht nur seinen Retro-Einsteiger Street Twin für 2019 überarbeitet. Auch die klassische Street Scrambler rollt voraussichtlich noch Ende des Jahres aufgefrischt zu den Händlern. Beide nutzen dasselbe technische Grundgerüst. Die Briten haben den 900-ccm-Zweizylinder 18 Prozent kräftiger gemacht. Das Ergebnis sind 48 kW/65 PS und 80 Nm Drehmoment Es gibt einen neuen Brembo-Vierkolben-Bremssattel an der Front, zwei neue Fahrmodi Road und Rain. Der Scrambler hat eine breitere Vorderradgabel und eine neu gestaltete Rückbank. Die Preise will Triumph Ende November mitteilen.

Moto Guzzi präsentiert Reise-Enduro V85 TT

Die Erinnerung an klassische Enduros der Wüsten-Rallyes in den 1980ern will Moto Guzzi aufleben lassen. Die neue Reise-Enduro V85 TT präsentiert sich entsprechend rustikal und baut auf einem Gitterrohrrahmen auf. Der neue 850-ccm-Zweizylinder leistet rund 59 kW/80 PS. Die asymmetrische Zweiarm-Aluschwinge zeigt sich auf der linken Seite gebogen, um das Auspuffrohr möglichst schmal aufzunehmen, an der rechten Seite läuft der Kardanantrieb. Der 21-Liter-Tank erinnert an die Rallye-Vorbilder, dazu gesellen sich ein hoher vorderer Kotflügel und ein LED-Doppel-Frontscheinwerfer. Zudem gehören digitale Instrumente zur Maschine, die sich über Apps vernetzen lassen. Der Hersteller will die Maschine im Februar auf die Straße bringen will, nennt aber noch keine Preise.

Italienischer Scrambler von F.B Mondial: HPS 300i ABS

Speichenräder mit grober Bereifung, runder Scheinwerfer und Tacho sowie kurze Sportsitzbank: So rustikal fährt die neue HPS 300i ABS vor. Der italienische Hersteller F.B Mondial zeigt einen klassisch gezeichneten Scrambler als erstes großes Modell nach einigen 125ern. Die ursprünglich vor 70 Jahren gegründete Marke wurde 2014 wiederbelebt. Von der schwarzen Lackierung heben sich zahlreiche Chromteile ab - etwa die Spiegel oder die gekürzten, hochgesetzten Doppel-Auspuffrohre. Scrambler waren früher oftmals von Straßenmaschinen abgeleitete, geländegängige Motorräder.

Im Zentrum des Neuzugangs steht ein wassergekühlter 250-ccm-Viertakter mit 17 kW/23,1 PS, wie der Hersteller mitteilt. Bei 6800 Umdrehungen stellt der Einzylinder 22,5 Nm Drehmoment bereit. Die Kraftübertragung übernehmen Kette und ein Sechsganggetriebe. Die Preise starten ab 4095 Euro plus 195 Euro Nebenkosten. Die Maschine soll voraussichtlich Ende Oktober auf den Markt kommen.

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