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Mazda bringt die vierte Generation des Dreiers auf den Weg. Der japanische Kompakte startet am 22. März und wird mindestens 22.990 Euro kosten, teilte der Hersteller mit.

Für den Antrieb stehen zunächst zwei Motoren zur Wahl: ein 2,0 Liter großer Benziner mit Mildhybrid und Zylinderabschaltung oder für 2300 Euro Aufpreis ein Diesel mit 1,8 Litern Hubraum. Als weiterer Motor wird später der erste selbstzündende Benziner in einem Serienfahrzeug folgen. Dieser sogenannte Diesotto mit 2,0 Litern Hubraum und rund 132 kW/180 PS soll spurtstark und drehfreudig sein wie ein Benziner und so sparsam wie ein Diesel, erläutern die Ingenieure das unkonventionelle Antriebsprinzip.

Bei den beiden zum Start verfügbaren Motoren leistet der Ottomotor 90 kW/122 PS, beschleunigt in bestenfalls 10,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht eine Spitze von 197 km/h und kommt auf Verbrauchswerte ab 5,1 Liter (117 g/km CO2). Für den Diesel nennt Mazda als Werte 85 kW/116 PS, 10,3 Sekunden, 194 km/h, 4,1 Liter und 107 g/km. Beide Motoren können als Alternative zur Handschaltung auch mit einer sechsstufigen Automatik bestellt werden.

Im Ringen mit Konkurrenten wie VW Golf oder Hyundai i30 setzen die Japaner beim Schrägheck nicht nur auf ein markantes Design, sondern auch auf eine üppige Grundausstattung. So verfügt nach Angaben des Herstellers bereits das Basismodell über Extras wie LED-Scheinwerfer, eine automatische Abstandsregelung, ein Head-up-Display oder eine Touchscreen-Navigation. Das Platzangebot ist dagegen bei 4,46 Metern Länge und 2,73 Metern Radstand allenfalls durchschnittlich, genau wie der Kofferraum von 358 bis 1026 Litern. Als zweite Karosserievariante kommt im Sommer eine klassisch geschnittene Limousine.