AUFGEFANGEN vom 12. November 2014

Die beiden mexikanischen Fechter Eva Munoz und Gibran Armenta leben jetzt ein Jahr lang in Eislingen und trainieren bei der TSG.
Die beiden mexikanischen Fechter Eva Munoz und Gibran Armenta leben jetzt ein Jahr lang in Eislingen und trainieren bei der TSG. © Foto: Cornelius Nickisch
SWP 12.11.2014

Mürder in Kommission

Bei der Jahrestagung des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) wurde Polizeipräsident Thomas Mürder (Leiter des Polizeipräsidiums Einsatz) zum stellvertretenden Vorsitzenden des DPSK gewählt. Mit der erneuten Wiederwahl und der schwerpunktmäßigen Zuständigkeit für den Wettkampfsport kann der ehemalige Leichtathlet in diesem Bereich weiterhin Impulse setzen. Die Erhaltung und Förderung der im Polizeidienst notwendigen körperlichen Leistungsfähigkeit genießt für Mürder, der seit 2011 die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden wahrnimmt, hohe Priorität. Das DPSK, in dem die Innenminister und Senatoren aller Bundesländer und des Bundes durch je einen Polizeisportbeauftragten vertreten sind, besteht seit über 60 Jahren und nimmt die polizeisportlichen Interessen in Deutschland wahr.

Titel in Florida

Schüler Sebastian Ehmann aus Heiningen hat seinen Titel als Deutscher Meister im naturalen Bodybuilding verteidigt. Anschließend erkämpfte er sich in Miami/Florida den WM-Titel in der Jugendklasse bis 19 Jahre. Den Wettkampf in den USA richtete die DFAC (Drug Free Athletics Coalition) aus.

Besuch aus Mexiko

Überraschend ereilte vor einem guten Jahr das Regionale Spitzensportzentrum Eislingen eine E-Mail aus Mexiko. In wenigen Worten baten zwei junge Mexikaner um Aufnahme. Eva Munoz und Gibran Armenta sind zwei 17 und 18-jährige Fechter aus Puebla in Mexiko. Beide wollten für ein Jahr nach Deutschland, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Deutsch lernen und Fechten. Dabei fiel den beiden Mexikanern das Spitzensportzentrum sofort ins Auge und sie wandten sich an Trainer Joachim Rieg. Damit begann die Arbeit bei den Verantwortlichen in Eislingen. Es musste eine Schule und eine Unterkunft gesucht werden. Das Erich-Kästner-Gymnasium war sofort bereit, beide Fechter aufzunehmen. Zudem fand sich eine Fechtermutter, die beide für ein Jahr aufnehmen wird. Vor wenigen Tagen sind die beiden angekommen und gliedern sich in die erfolgreiche Fechtgruppe ein. Dabei ist es vor allem der Wunsch von Gibran Armenta, sich soweit zu verbessern, um einmal die Qualifikation für die Olympischen Spiele zu schaffen.

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