Auch mit dem Handy gelingen gute Fotos

DPA 14.12.2013

Smartphone-Objektive sind meist nur wenige Millimeter groß: Anders als bei größeren Objektiven machen sich selbst kleine Verschmutzungen störend bemerkbar. Zum Putzen eignet sich ein Tuch aus Mikrofaser oder fusselfreier Baumwolle, rät der Photoindustrie-Verband. Papiertaschentücher sind tabu, weil Holzpartikel darin das Objektiv zerkratzen können.

Bei der Smartphone-Fotografie sollten immer die maximale Auflösung und höchste Bildqualität eingestellt werden, raten die Experten. Beim Knipsen gelte: Smartphone beidhändig halten und ein Motiv mehrfach ablichten und das beste Bild später auswählen.

Da Smartphone-Kameras wegen ihrer vergleichsweise geringen Lichtstärke besonders von gutem Licht abhängig sind, sollte man für gute Fotos darauf achten, dass man die Hauptlichtquelle im Rücken hat. Außerdem gilt es den Angaben zufolge, Einstellungen für Lichtempfindlichkeit (Iso) und Blitz nicht der Automatik zu überlassen. Wer etwa schummrige Stimmung einfangen möchte, sollte den Blitz abschalten und den Iso-Wert herunterregeln. Dieser ist bei vielen Smartphone-Kameras auch unter der Bezeichnung "Helligkeit +/-" zu finden.

Keine Option ist der Zoom-Einsatz bei Smartphones: Die Aufnahmen werden nur hochgerechnet und damit pixeliger.

Bei Porträts gilt die Regel, auf Augenhöhe zu fotografieren.