Die Elektrifizierung der Südbahn zwischen Ulm und Lindau wird fortgesetzt: Seit Dienstag und noch bis Freitag sowie nochmal von Donnerstag, 31. Januar, bis Samstag, 2. Februar, gibt es zwischen Ulm und Erbach (Alb-Donau-Kreis) einen Ersatzverkehr mit Bussen. Die Bahn nutzt die Zeit, um Baustellenflächen entsprechend vorzubereiten, etwa durch Gehölzrückschnitt- und teilweise auch mit Baumfällarbeiten.

Die IRE-Züge aus Stuttgart fahren in diesen Zeiträumen bis Neu-Ulm. Dort am Zentralen Umsteigepunkt (ZUP) warten Schnellbusse auf die Fahrgäste und bringen sie direkt nach Erbach. Von dort geht es mit dem Zug weiter. Südbahn-Fahrgäste, die in Richtung Stuttgart wollen, steigen in Erbach in einen Schnellbus zum ZUP in Neu-Ulm.

Als Ersatz für die Regionalbahnzüge fahren Busse zwischen Ulm (Schillerstraße beim Bahnhofsteg) und Erbach, die unterwegs am Industriegebiet Donautal halten. Nach Mitteilung der Bahn werde morgens um 7 Uhr ein zusätzlicher Bus von Erbach nach Ulm fahren. So soll gewährleistet werden, dass alle Schüler nach Ulm kommen.

Weitere Streckensperrungen

Weitere Sperrungen soll es erst wieder in zwei Monaten geben: Vom 4. März bis 14. Juli wird unter anderem eine Brücke bei Laupheim abgebrochen und stattdessen ein Neubau errichtet. Für diesen Zeitraum gibt es einen Schienenersatzverkehr – bis zum 14. März zunächst zwischen Laupheim West und Biberach. Dann wird die Strecke eingleisig wieder befahrbar sein und stattdessen ein Schienenersatzverkehr zwischen Biberach und Aulendorf verkehren. Für die zweite Jahreshälfte sind mehrere Streckensperrungen zwischen Ulm und Lindau angekündigt – unter anderem vom 16. September bis 3. November erneut zwischen Ulm und Laupheim-West.

Der Bahn zufolge liegt man bei den Vorarbeiten bislang im Zeitplan. Die eigentliche Elektrifizierung der Strecke startet im Sommer. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2021, dann sind die 100 Kilometer Ulm–Friedrichshafen und weitere 25 Kilometer bis Lindau elektrifiziert. Die Züge erreichen dann Tempo 160, 20 Stundenkilometer mehr als bislang.

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