Heidelberger Druck steckt in roten Zahlen fest

Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck kommt nicht aus den roten Zahlen. Unter dem Strich schrieb das mit einem Werk auch in Amstetten im nördlichen Alb-Donau-Kreis vertretene Unternehmen im dritten Geschäftsquartal einen Verlust von 14 Millionen Euro nach einem Gewinn von 10 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen in Heidelberg bei der Vorlage der endgültigen Zahlen für den Zeitraum von Oktober bis Dezember mitteilte. Der Verlust fiel allerdings kleiner aus als befürchtet. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 (31. März) belief sich das Minus auf 79 Millionen Euro (Vorjahr: minus 78 Millionen Euro)

Die Heidelberger hatten erst kürzlich angesichts der weiterhin rückläufigen Nachfrage den Abbau von bis zu 2000 Stellen weltweit angekündigt, davon 1200 im Inland. In Amstetten sollen 60 Arbeitsplätze wegfallen. Das Unternehmen hat bereits einen Radikalumbau mit tausenden Stellenstreichungen hinter sich. Die deutsche Druckmaschinenbranche steckt seit Jahren in der Krise, zuletzt schreckte die Pleite von Manroland die Branche auf.

lsw

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