Bildungsnetzwerk ausgezeichnet
Mit dem Bildungsnetzwerk Schule/Wirtschaft ist die IHK Ulm einer von 52 Preisträgern, die von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und in Kooperation mit der Vodafone-Stiftung Deutschland ausgezeichnet wurden. Aus 1.300 Bewerbungen wählte eine Expertenjury 52 Projekte aus, die sich in herausragender Weise für mehr Bildung von Kindern und Jugendlichen stark machen.
Mit dem Bildungsnetzwerk Schule / Wirtschaft will die IHK Ulm die Berufswahlkompetenz von Schülerinnen und Schülern stärken und die ökonomische Bildung zu einem festen Bestandteil der Schulbildung machen. Die Verbesserung der Berufswahlkompetenz der Schulabgänger kommt auch den Unternehmen zugute.
Allein bis zum Jahr 2020 ist in Baden-Württemberg mit einem Rückgang der Schulabgängerzahlen um rund 20 Prozent und mit einem Mangel an Ausbildungsplatzbewerbern zu rechnen. Unternehmen und Schüler haben so die Gelegenheit, sich frühzeitig kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan betonte anlässlich der Preisverleihung: "Gerade der Übergang von der Schule in den Beruf bereitet vielen jungen Menschen Schwierigkeiten. Eine Initiative wie das Bildungsnetzwerk Schule/Wirtschaft, die kompetente Beratung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler anbietet, ist deshalb so wichtig und ich freue mich ganz besonders, diese als Bildungsidee auszuzeichnen." Die Mitwirkung der vielen Ehrenamtlichen aus der Wirtschaft würdigte Ariane Derks, Geschäftsführerin der Initiative "Deutschland - Land der Ideen": "Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel für eine gelungene Verantwortungsgemeinschaft. Wir freuen uns, dieses Engagement durch die Auszeichnung sichtbar machen zu können."
"Wir wollen, dass es unserer Region gut geht, dass wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten und dass unsere Unternehmen die Fachkräfte bekommen, die sie brauchen. Das wird nur gelingen, wenn alle Kinder und Jugendlichen - unabhängig von ihrer Herkunft - gerechte Bildungschancen erhalten", begründete Dr. Peter Kulitz, Präsident der IHK Ulm, das Engagement der Wirtschaft.
Unsere Arbeitswelt verändert sich stetig: Neue Berufsfelder und neue Studiengänge entstehen, immer mehr Ausbildungswege sind möglich. Absolventen brauchen daher mehr denn je Unterstützung bei der Ausbildungs- und Studienwahl.
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Autor: PM | 01.02.2012
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v. l.: Otto Sälzle, Dr. Peter Kulitz, Annette Schavan, Ariane Derks, Dr. Mark Speich und Prof. Dr. Horst W. Opaschowski. Foto: IHK Ulm
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