Sonnenbrillen: Durchblick mit Coolness und Glamour

Sonnenbrillen gelten als en vogue. Aber sie sind mehr als ein modisches Zubehör.

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    Sonnenbrillen gibt es in allen Formen und Farben. Da ist für jeden etwas dabei. Foto: 
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Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen! – Tritt drauf!“

1980 machte der Film „Blues Brothers“ ein Accessoire unsterblich: die Sonnenbrille. Ohne sie wären Jake und Elwood Blues nur halb so cool gewesen. Die Marke, die die beiden Brüder auf der Nase trugen: Ray-Ban, Model „Wayfarer“ – entworfen im Jahr 1952 und noch heute ein Klassiker.

Ob Filmstar oder Normalo: An einer Sonnenbrille kommt heutzutage keiner mehr vorbei. Wer sich beim Sommer-Flirt einen Hauch von Geheimnis bewahren möchte, der hat besser seine Sonnenbrille dabei.

„Diesen Sommer ist man mit der guten alten Pilotenbrille auf der sicheren Seite“, erklärt Philipp Jacob. Der 21-Jährige ist Student an der Modefachschule Sigmaringen und führt den Männermode-Blog www.fashion-worship.com. „Auch die zeitlose Ray-Ban ,Wayfarer’ sieht man Sommer für Sommer aufs Neue.“

Augenfälliger sind jedoch andere Modelle. Für Philipp Jacobs Mitschülerin und Bloggerin Tatjana Weilert (www.tati-talks.de) muss es dieses Jahr krachen: „Schlicht war gestern“, nennt die 22-Jährige das Motto. „Dieses Jahr ist die Herausforderung, eine auffällige und dennoch zum Typ passende Sonnenbrille zu finden. Egal ob rund, metallic, verspiegelt, in Cateye-Form oder einfach in XXL.“

„Es bleibt rund oder oval“, erklärt dagegen Rosemarie Scherer, Trendexpertin vom Brillenportal Mister Spex. „Wir sehen noch mehr Metall, gerne in Kombination mit bunten Gläsern. Der 70er Jahre-Stil bleibt auch und wird sogar noch schwungvoller.“

Wer ganz mutig ist, trägt Brillen im Safari-Look: Leo-Print, Zebra-Streifen & Co: „Die Safari-Brillen sind in warmen Braun-, Beige- und Grau-Tönen gehalten. Sie können richtig groß und auffällig sein. Heißt: große Gläser mit breiten Gestellen, sodass das Muster gut zur Geltung kommt“, sagt Philipp Jacob.

„Erlaubt ist vor allem, was gefällt“, beruhigt allerdings Rosemarie Scherer und weist gleichzeitig auf eine große gesundheitliche Gefahr hin: „Ich würde von billigen Sonnenbrillen mit unbekannter Herkunft abraten, da nicht sichergestellt werden kann, dass diese ausreichenden UV-Schutz haben.“

Denn eine Sonnenbrille sollte nicht nur ein modisches Accessoire sein. „Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen“, sagte der französische Schriftsteller Alexandre Dumas (1802-1870) – und die richtige Brille bietet in diesem Fall vor allem den richtigen Schutz.

Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen e. V. erklärt: „Das Auge hat einen natürlichen Mechanismus, der auf unterschiedliche Lichtverhältnisse reagiert. Bei hoher Intensität zieht sich die Pupille zusammen und reduziert so die einfallende Lichtmenge. Dies geht jedoch nur bis zu einem gewissen Grad: Ist die Umgebung zu hell, wird das Auge geblendet. Das Sehen fällt schwer. Um diese Blendung zu verhindern sind Sonnenbrillengläser gefärbt. Je dunkler das Glas, desto weniger Licht lässt es durch.“

Dass aber dunkel nicht unbedingt immer besser ist, zeigt dieses Beispiel: Sind die Sonnenbrillen-Gläser stark getönt, bleiben die Pupillen weit geöffnet. Fehlt nun aber ein UV-Schutz, treffen schädliche Strahlen aufs Auge. Denn es sind vor allem die UV-Strahlen, die das Auge verletzen können. „UV-Strahlen sind für uns nicht sichtbar, aber gefährlich“, sagt Kerstin Kruschinksi. „Sie können zu Gewebeschäden an Bindehaut und Hornhaut führen und auf lange Sicht sogar Grauen Star hervorrufen.“

Gefährlich ist es, gerade jetzt im Frühjahr und Sommer am Strand und am Wasser: Beides reflektiert die Sonne besonders stark. UV-Strahlen treffen dann nicht nur von oben, sondern auch von unten auf den Körper. Das kann übrigens auch beim Lesen einer Zeitung oder eines Buches passieren, denn das Weiß der Seiten reflektiert ebenso.

Für Promis wie Kim Kardashian oder Sängerin Rihanna ist das Haupt-Kriterium einer guten Sonnenbrille wohl ein ganz anderes, nämlich dass sie zum übrigen Outfit passt. Das bestätigt Mode-Blogger Philipp Jacob: „Ein Trend der gerade von Marken wie MiuMiu oder Prada kommt, sind die passenden Accessoires zu den Brillen. Beispielsweise hat hier die Brille das gleiche Muster wie die Handtasche, das Halstuch oder die Schuhe.“ Doch was die Stars können, können wir schon lange. Und so rät Bloggerin Tatjana Weilert: „Beim Sonnenbrillenkauf ist es wichtig zu beachten, ob man eher Schmuck in Silber oder Gold trägt. Trägt man also Silberschmuck, sollte man eine Sonnenbrille mit Gold-Elementen vermeiden. Für die perfekte Harmonie sollte man also bei einem Ton bleiben oder auf weitere metallische Details verzichten.“

Und wer bei den vielen aktuellen Trends den Durchblick nun ein wenig verloren hat, dem rät Philipp Jacob vor allem eines: „Ich finde, beim Sonnenbrillen-Kauf sollte man sich und seinem Typ genauso treu bleiben wie beim Kleidungskauf. Wem beispielsweise keine Kleidung in Safari-Muster gefällt, braucht nicht unbedingt eine. Denn solche Modelle lassen die Träger stattdessen eher verkleidet aussehen.“ Und jetzt: Nichts wie raus! Aber bitte mit Sonnenbrille. Am besten eine, die Schutz und Style gleichzeitig bietet.

1 Das CE-Kennzeichen dokumentiert, dass die EU-Sicherheitsstandards eingehalten sind. Allerdings besteht hier         Fälschungsgefahr, also lieber im Fach-
        handel kaufen.

2 Braune, graue Gläser sind sehr vorteilhaft für die Farbwahrnehmung.

3Die Gläser sollten nicht zu klein sein.

4Wichtig ist, dass die Brille richtig passt und sich keine
Druckstellen bilden.

5 Das Material der Fassung sollte auf Druck leicht nachgeben.

6 Polarisierende Brillengläser reduzieren die Blendungen von reflektierenden Flächen wie Wasser,
Sand oder nassen Straßen.

Kategorie 0
0 bis 20 Prozent Lichtabsorption.
Sehr heller Filter für leichten Lichtschutz etwa bei bewölktem Himmel und für abends.

Kategorie 1
20 bis 57 Prozent Lichtabsorption.
Heller bis mittlerer Filter, gut geeignet für bedeckte Tage und wechselndes Wetter.

Kategorie 2
57 bis 82 Prozent Lichtabsorption.
Dunkler Universalfilter, geeignet für den Sommer, perfekter Blendschutz für unsere Breitengrade.

Kategorie 3
82 bis 92 Prozent Lichtabsorption.
Sehr dunkler Filter, gut geeignet für südliche Gefilde, helle Wasserflächen, den Strand und die Berge.

Kategorie 4
92 bis 97 Prozent Lichtabsorption.
Extrem dunkler Filter, zu dunkel für den Straßenverkehr, doch geeignet für Hochgebirge und Gletscher und bei Schnee.

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