Osttirol lockt mit Dreitausendern

Insgesamt 241 Dreitausender gibt es in Osttirol, die bekanntesten sind der Großglockner und der Großvenediger. Die Natur ist einerseits wild und zackig, andererseits auch sanft. Jeder kommt auf seine Kosten - vor allem diejenigen, die abseits des Trubels sein wollen.

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Hohe Berge und wilde Natur bestechen in Osttirol.  Foto: 
Es ist beeindruckend, welche Naturgewalten sich dem Besucher in Osttirol bieten. Insgesamt 241 Dreitausender gibt es hier. Die bekanntesten sind der Großglockner und der Großvenediger. Andreas Rofner, Ranger im Nationalpark Hohe Tauern, hat mit seinem Freund, dem Volksschullehrer Reinhard Steiner, alle Dreitausender bestiegen. Die Natur ist einerseits wild und zackig, andererseits auch sanft. Jeder kommt auf seine Kosten - vor allem diejenigen, die abseits des Trubels sein wollen.

Rofner führt Urlauber auf die Berge, zeigt ihnen nicht nur die Felsen, sondern auch was darauf wächst: zum Beispiel die so genannte Pioniervegetation. Das sind Pflanzen, die sich ansiedeln, wenn das Eis zurückgeht. Alpenmannschild und Gletscherhahnenfuß zählen dazu.

Den Knappen auf der Spur

Eine Reise in die Vergangenheit bietet der Knappen-Treck auf den Spuren der Bergleute. Früher bauten sie in der unwirtlichen Bergwelt Kupfererz, Eisen, Gold und Silber ab. Die Strecke führt in mehr als vier Stunden bis auf 2600 Meter Höhe durch eine ursprüngliche und malerische Gegend.

Der Urgewalt des Wassers begegnet man auf dem Natur-Kraft-Weg Umbalfälle. Dahinter verbirgt sich der letzte freifließende Gletscherfluss der Alpen, der hier ins Tal stürzt. Auf einem Schaupfad erleben die Besucher das Naturspektakel hautnah. Die Umbalfälle liegen in der Nähe des Bergsteigerdorfs Prägraten. Hier stürzt die Isel, die ihren Ursprung im ewigen Eis der Hohen Tauern hat, tosend ins Tal.

Pfad an der Schlucht

Der Schaupfad schlängelt sich an der beeindruckenden Schlucht entlang. Schautafeln informieren über die Bedeutung der Isel. Plattformen gewähren spektakuläre Ausblicke. An manchen Stellen spürt man die Gischt. Vom Gletschertor im hintersten Umbaltal fließt die Isel auf knapp 60 Kilometern quer durch Osttirol hinab ins 1840 Meter tiefer gelegene Lienz, wo der Fluss in die Drau mündet. Die besten Touren sind im Führer „Wildwassereldorado Osttirol“ zusammengefasst.

Lienz ist ein idealer Ausgangspunkt für Radler. Diese können sich zum Beispiel auf eine entspannte Fluss-Entdeckungsreise begeben. An der Drau liegt unter anderem das Aigner Badl, ein historisches Tiroler Bauernbad, das seit 1772 in Betrieb ist und unter Denkmalschutz steht. Entlang des Drau-Radwegs kann man sich bei zahlreichen Wirten einmieten. Aber auch die Radfahrer, für die der Sport an erster Stelle steht, finden in Osttirol Herausforderungen. Sie können an der Dolomitenradrundfahrt oder der Bike Challenge teilnehmen.

Urige Almen

Bergseen, sanfte Hänge und urige Almen locken im Pustertal. In Osttirols „Familiennest Hochpustertal“ sind Eltern und Kinder rundum versorgt. So nimmt Bartl Bergfrosch die Kinder mit auf Expeditionen, während ältere sich beim Rafting austoben können.

Das Defereggental ist ein besonderes Kleinod. Es ist ein Urlaubsparadies fernab vom Massentourismus. 140 Quadratkilometer des Tals sind Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Die Natur entfaltet hier einen unvergleichlichen Reiz. Die Wanderwege genügen jedem Anspruch und Touren führen auf Almen und Berggipfel. Ob Mountainbiker, Golfer, Wassersportler, Fischer und Reiter – für alle gibt es Angebote. Heimische Hölzer wie Fichte, Lärche und Zirbe und das frische Quellwasser gehören zu den wichtigsten Gütern im Tal genauso wir die hochwertigen heimischen Produkte.

Weitere Infos unter www.osttirol.com und www.mk-salzburg.at
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