Der Frühling und die Natur: Wie er Pflanzen und Tiere beeinflusst

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    Endlich wieder los galoppieren können! Foto: 
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    Wie geht’s einem Hund, wenn die Welt wieder grün ist und toll riecht? Fantastisch. Foto: 
  • Freund und Feind? Die Natur unterscheidet nicht. Es labt sich am frischen Grün allerlei Viehzeug. 3/6
    Freund und Feind? Die Natur unterscheidet nicht. Es labt sich am frischen Grün allerlei Viehzeug. Foto: 
  • Lichtkeimer, Dunkelkeimer, Kaltkeimer ... jede Pflanzenart braucht etwas Spezielles, um aufzugehen. 4/6
    Lichtkeimer, Dunkelkeimer, Kaltkeimer ... jede Pflanzenart braucht etwas Spezielles, um aufzugehen. Foto: 
  • Nostalgiker schwelgen, wenn sie seine bezaubernden Blüten sehen:  das Tränende Herz ist ein Klassiker. 5/6
    Nostalgiker schwelgen, wenn sie seine bezaubernden Blüten sehen: das Tränende Herz ist ein Klassiker. Foto: 
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    Eines von abertausenden Naturwundern: Wie übersteht die Magnolienblüte den harten Winter? Foto: 
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Hinaus in den Frühling galoppieren
Endlich, das Eis ist weg! Keine Schlitterpartie mehr, kein Stolpern über gefrorene Traktorspuren. Nichts steht einem flotten Galopp im Wege. Darüber  sind sich Pferd und Reiter im Grunde einig.  Da das Pferd aber kurzentschlossener handelt als der Mensch, schießt es bei der ersten Gelegenheit los. Und weil es so schön ist und der lästige Reiter auf einmal gar nichts mehr von Galopp wissen will und sinnlos an den Zügeln zerrt, legt es noch ein paar Bocksprünge ein.  Warum schlottern dem Reiter jetzt nur die Knie? Dem Pferd geht es jedenfalls bestens, es setzt tänzelnd zum Heimweg an.Was ist nur in das Tier gefahren? Haben Pferde etwa Frühlingsgefühle? Zumindest geht bei zunehmender Tageslänge ihr Hormonpegel  in die Höhe. Stuten werden nach einer Winter-Pause rossig,  also interessiert am männlichen Geschlecht. Dem bleibt das nicht verborgen –  und so mancher Wallach vergisst, dass ihn das gar nichts mehr angehen sollte. Beim Buhlen um die Gunst der Damen wird eifrig Imponiergehabe gezeigt: Vielleicht wirkt das beim Reiter ja auch?
Was der tun kann? Einen  langen Feldweg suchen, den eigenen Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen – und den Galopp in Lichtgeschwindigkeit genießen.

Hunde auf der FrühlingsfährteDie Welt ist immer schön, wenn Herrchen und Frauchen liebe Rudelführer sind und hoffentlich jederzeit genügend Leckerlis in der Tasche haben. Aber im Frühling flattern auch bei Bello und Wotan die Hormone: Viele Hündinnen sind läufig. Obendrein gibt es beim Geruchsspaziergang so viel mehr zu erschnuppern als auf Schnee und Eis. Was für ein prachtvolles Hundeleben!
Der Frühling treibt die Schnecken raus

Die Natur hat nur bedingt ein Herz für Gärtner – und unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse. Wonnige Temperaturen treiben auch das ekelig­ste Viehzeug aus seinen Schlupfwinkeln: Nacktschnecken, begierig, sich an jungen Trieben zu weiden.

Licht und Luft: Was Samen weckt
Woher weiß ein Samenkorn eigentlich, dass es Zeit ist, seine Hülle zu sprengen? Das ist von Pflanzen­art zu Pflanzenart unterschiedlich. Beeinflusst wird der Prozess aber grundsätzlich  von Wärme, Wasser, Sauerstoff und Licht oder gerade dem Gegenteil: Dunkelheit – es gibt Licht- und Dunkelkeimer. Einige wie zum Beispiel Kirschkerne brauchen eine Ruhephase oder eine bestimmte Zeit, in der es richtig kalt ist. Das verhindert, dass sie zu früh aufgehen – und ein später Frost die zarten jungen Pflänzchen knickt.

Schönheit der alten Schule: das Tränende Herz
Zugegeben, wenn sich diese seltsamen, fleischigen Stengel im Februar so langsam aus der Erde zwängen, macht das Tränende Herz nicht viel her – eher im Gegenteil. Doch wenn sich nach und nach die Zweige strecken und die Blüten entfalten, geht nicht nur dem Gärtner der alten Schule das Herz auf.

Pracht am kahlen Ast: Magnolienblüten

Eben ist alles noch grau, trist, bäh – und plötzlich schwellen die Magnolienknospen an: Bei den meisten Arten geschieht das übrigens lange, bevor die Bäume ihre Blätter austreiben. Die Ansätze der Blütenknospen bilden sich gewöhnlich schon im November. Über den Winter schützen sie sich mit einer robusten Außenhülle vor der Kälte.

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Hormone und Licht: Im Rausch der Frühlingsgefühle

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