Nintendo zieht sich aus Brasilien zurück

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Hohe Zollabgaben haben Nintendo dazu gezwungen, vorläufig keine Spiele und Konsolen in Brasilien zu vertreiben. Das berichtet die brasilianische Gaming-Website "UOL Jogos". Das Land sei "ein wichtiger Markt für Nintendo und die Heimat vieler leidenschaftlicher Fans, doch Probleme in der lokalen Geschäftsumgebung haben unser derzeitiges Distributionsmodell untragbar gemacht", erklärte demnach Bill van Zyll, der Leiter der Südamerika-Abteilung von Nintendo. Zu diesen Problemen zählten hohe Importzölle und fehlende lokale Produktionsstätten.

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"In Zusammenarbeit mit Juegos de Video Latinoamérica werden wir die Entwicklung der Geschäftsumgebung beobachten und dann über den besten Weg entscheiden, um unsere brasilianischen Fans auch in Zukunft zu bedienen", erklärt van Zyll weiter. Andere Märkte in Südamerika seien nicht betroffen, erklärte Bernard Jospehs, Chef von Juegos de Video Latinoamérica. Seit mehr als einem Jahr sei es für Kunden bereits unmöglich im eShop des Nintendo 3DS einzukaufen, den entsprechenden Online-Store der Wii U gebe es gar nicht erst, heißt es in dem Bericht.

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