Willkommen im Burgerparadies

Ein saftiger Burger lässt nicht nur Männerherzen höher schlagen. Burger sind leicht zu grillen und bieten sich für viele Variationen an. So klappt’s ganz einfach mit dem perfekten Burger.

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Ein echter Klassiker: Cheesburger mit Bacon und selbst gebackenem Bun.  Foto: 

Ganze Kochbücher wurden schon über das Thema Burgerbraten geschrieben. Die erste Voraussetzung für den perfekten Burger ist der richtige Griff zum Fleisch. An der Qualität sollte nicht gespart werden. Ein absolutes No-Go ist Tiefkühlfleisch. Denn der angehende Grillprofi knetet, würzt und formt schließlich noch selbst. Der Weg sollte am Tag des Grill-Spektakels direkt zum Metzger des Vertrauens führen. Dort landet am besten frisch gewolftes Rindfleisch mit etwa 20 Prozent Fettanteil im Einkaufskorb. Fett ist bekanntlich Geschmacksträger. Und wer darauf verzichtet, darf sich nicht wundern, wenn sein Burger später ziemlich pappeartig schmeckt.

Die ideale Hamburger-Scheibe wiegt zwischen 150 und 200 Gramm und hat eine gleichmäßige dicke von etwa zwei Zentimeter. Wer auf die volle Dröhnung Fleisch setzt, sollte lieber leichte und flache Patties formen. Die eignen sich dann hervorragend für „Double Beef“, „Double Cheese“ oder „Double Bacon“.

Achtung: Ist die Scheibe zu flach, wird der Burger auf dem Rost schnell trocken. Ist sie zu dick, entsteht außen eine schwarze Kruste, bevor die Mitte gar ist. Nach dem Formen darf das Fleisch eine Stunde ruhe.

Für Puristen: Pfeffer und Salz

Erst kurz bevor die Patties auf den heißen Rost wandern, wird gewürzt. Zum Würzen reichen schwarzer Pfeffer und Salz. Hobbyköche schwört aber auf ihre ganz eigenen Gewürzmischungen. Für den Anfang reichen allerdings Salz und Pfeffer.

Die Patties sind geformt und gewürzt und wollen endlich auf dem Rost in der Hitze brutzeln. Die Burger bitte nicht zu früh auf den Grill legen. Es braucht eine ordentliche Hitze, damit das Fleisch saftig bleibt.

Ein optisches Signal zum Wenden beim Burger grillen gibt es nach etwa fünf bis sechs Minuten, wenn der Saft nach oben austritt – das ist das Zeichen, dass das Fleisch in der Mitte zu „köcheln“ beginnt.

Wer lieber häufiger wendet, weil er die „Kruste“ nicht mag, hat es schwerer, den richtigen Garpunkt zu erwischen: Beim häufigen Burger Wenden wird mehr Saft weggeschüttet, das Fleisch wird also schneller trocken.

Für Cheeseburger kommt der Käse kurz vor dem Garpunkt auf den Hamburger. So hat die Scheibe gerade genügend Zeit zum Anschmelzen.

Auf das Brötchen kommt es an

Die ganze Mühe ist umsonst, wenn der Hobbygriller nun am Brötchen spart. Am besten einige Brötchen ausprobieren und direkt beim Fleischer nach einem Tipp fragen. Übrigens: Wer einmal seine Burgerbrötchen selbst gebacken hat, der wird nie wieder fertige nehmen. Während die Brötchen angetostet werden, darf das Fleisch noch ein bis zwei Minuten ruhen.

Für den letzten Schliff sorgen altbekannte Klassiker auf dem Tisch. Salat, Zwiebeln, Gurken, Tomaten und selbstgemachte Sauce. Wer es gerne etwas exotisch mag, probiert sich an Paprika, scharfe Pepperoncini oder auch etwas ungewöhnlichere Käsesorten wie Manchego oder Brie. So kann sich jeder Gast selbst seinen perfekten Burger nach Belieben verfeinern.

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