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Nützliches Equipment für sicheres und praktisches Arbeiten am Grillrost

Sinnvolles Zubehör ist für das Hantieren rund um den Grill immens wichtig. Die Vielfalt an Grillzubehör ist gigantisch. Doch welche Hilfsmittel sind unerlässlich, welche Hilfsmittel könnten nützlich sein und was wird überhaupt nicht benötigt? Hilfreiche Tipps zur richtigen Auswahl.

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Am Anfang eines jeden Grillfestes steht natürlich das Anzünden auf dem Programm. Während dies beim Gasgrill einfach per Knopfdruck geschieht, ist beim Brutzeln mit Holzkohle Vorsicht geboten. Zur Sicherheit und um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt es sich zum Befeuern spezielle Anzündkamine zu verwenden. Feste, trockene Anzündmitteln im unteren Teil der Apparatur befeuern die darüber liegenden Kohlen. Durch den Kamineffekt werden diese schnell und kontrolliert zum Glühen gebracht. Im Gegensatz dazu ist von flüssigen Brandbeschleunigern dringend abzuraten. (à Querverweis: Gefahr gebannt, Sicherheit beim Grillen)

Nicht nur beim Befeuern sondern während des gesamten Grillvorganges ist es sinnvoll geeignete Grillhandschuhe zu tragen. Einerseits um die abgestrahlte Hitze abzuschirmen, andrerseits und um Verbrennungen vorzubeugen. Mit dicken Stulpen- oder Schweißerhandschuhen kann sogar kurzzeitig der heiße Rost oder glühende Kohlen angefasst werden, um diese richtig zu platzieren.

Neben einem „scharfen Messer und ein Brett“, wozu unser Grillexperte Klaus Glaetzner in vielen seiner Videos rät, ist das wichtigste Utensil beim Grillen zweifelsohne eine gut in der Hand liegende Grillzange. Generell ist beim Grillbesteck vor allem darauf zu achten, dass lange Griffe vorhanden sind, ebenfalls um das Verbrennungsrisiko zu minimieren. Des Weiteren sind Edelstahlschüsseln in verschiedenen Größen nützlich zum Beispiel für Dips einerseits zum Marinieren andererseits. Bei der Verwendung von Edelstahl, können die Schüsseln auch auf dem Grill gelegt werden zur Zubereitung von größeren Bratenstücken oder als Wasserschale. Ein weiterer hilfreicher Tipp und quasi must-have-Zubehör ist ein Trennspray zum schnellen Einfetten der Roste.

Für den experimentierfreudigeren Grill-Fan gibt es natürlich zahlreiche Varianten und Möglichkeiten Neues auf dem Rost auszuprobieren. Passend dazu gibt es eine Vielzahl an „Nice-to-Have“-Zubehör wie Pfannenwender für Burger oder Spieße in unterschiedlichen Varianten für das Grillen am Spieß

). Es ist sogar möglich mit geeigneten Pizzasteinen oder –blechen selbige auf dem Grill zuzubereiten.

Unerlässlich für derartige fortgeschrittene Varianten ist jedoch die Kenntnis über die verschiedenen Temperaturzonen im Garraum. Zur Kontrolle der entsprechenden direkten und indirekten Bereiche auf dem Grill sind unterschiedlichste Thermometer im Handel erhältlich. Einfache Kernthermometer eignen sich für den Anfang auf jeden Fall und sollten vorhanden sein. Bei häufigerer Anwendung empfehlen sich Funkthermometer, um nicht ständig am Rost stehen zu müssen und die Entfernung dorthin zu überbrücken. Gemessen werden kann so die Temperatur im Fleisch selbst und die Temperatur im Garraum.

„Smoken“ statt Grillen

Nicht jeder besitzt einen eigens dafür hergestellten Barbecue Smoker. Der Kenner weiß aber, dass mit den vielfältigsten Möglichkeiten und Zubehör auch das Räuchern auf herkömmlichen Holzkohle- oder aber auch Gasgrills möglich ist. Gewässerte Räucherchips oder größere Wood Chunks sind für die Entstehung von geeignetem Rauch die am häufigsten verwendeten Materialien. Beim Holzkohlegrill werden die aromatischen Chips oder Chunks einfacherweise direkt auf die Kohle gelegt. Beim Gasgrill gibt es eigens dafür hergestellte Räucherboxen, in welche die Rauchmittel gelegt werden. Die Raucharomen selbst sind genauso vielfältig wie die Art des Räucherns selbst und die Palette von mildem bis starkem Raucharoma ist riesig. Vom Obstbaumaroma bis zum Whiskeyfass ist alles dabei.

Mit diesen Tipps sollte das Grillen praktisch von der Hand gehen. Dies gilt sowohl für den Anfänger, als auch passionierten Profi. Es gibt aber auch „Hilfsmittel“, die unnötig sind. Spezielle Burgerpressen sind genauso ungeeignet, wie Gabeln oder Besteck mit denen saftige Bratenstücke aufgestochen werden. Hier reicht eine Grillzange aus und das Fleisch bleibt schön saftig. Dies sollte jedoch Ausnahme bleiben und bei dem geübten Grill Fan keine Anwendung finden.

Sicherheitstechnisch wird vor allem der Umgang mit den zurückbleibenden Überresten nach dem Grillen vernachlässigt. Auch hierfür gibt es einige nützliche Hilfsmittel und Hinweise. Niemals sollte glühende Kohle in einem Mülleimer entsorgt werden, sondern es empfiehlt sich diese nach dem Ablöschen bis zur endgültigen Erkaltung in einen Metalleimer zu legen. Soll die Asche auf dem Grill zurückbleiben sollte man sich dem Risiko von Glutresten bewusst sein, die vom Wind hochgewirbelt und fortgetragen werden könnten. Während bei einem Kugelgrill diese der Deckel zurückhält, ist bei der offenen Variante ein Metalleimer oder -platte zum darüberlegen sinnvoll.

Nicht gern gesehen, aber auch nicht zu vermeiden ­- das Reinigen im Anschluss. Spezielle Reinigungsbürsten sollten ebenfalls mit langen Griffen ausgestattet sein. Beim Reinigen hat dies den Vorteil, noch warme Stellen zu säubern, was in dieser Form leichter von der Hand geht. So endet der Grillspaß am Ende nicht im Frust von zurückbleibenden klebenden Resten auf dem Rost.

Must-Have:

- Anzündkamin

- Grillhandschuhe

- Grillzange die gut in der Hand liegt

- Edelstahlschüsseln in verschiedenen Größen

- Besteck mit langen Griffen

-„Ein scharfes Messer und ein Brett“

- Trennspray zum Einfetten der Roste

- Reinigungsbürsten

Nice to have

- Silikonpinsel für Marinaden

- Pfannenwender für Burger

- Gusspfannen

- Spieße in verschiedenen Versionen (Modifikation: Drehspieß mit Motor)

- Pizzastein/-blech

- Thermometer für die Temperaturkontrolle des Grillgutes und des Garraumes: Kernthermometer oder Funkthermometer

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