Endlich wieder durchschlafen

Um am Tag auch fit und leistungsfähig zu sein, braucht der Mensch ausreichend Schlaf.

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Erholsamer Schlaf ist wichtig für unsere Gesundheit.    Foto: 

Die einen mehr, die anderen weniger – doch rund sieben Stunden sollten es pro Nacht schon sein. Wer über einen längeren Zeitraum unter Schlafmangel leidet, sollte dies durchaus ernst nehmen. Denn Schlafmangel schadet der Gesundheit. Er macht reizbar, unkonzentriert und begünstigt Erkrankungen wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Depressionen.

Wo beginnt Schlafmangel?

Kurze Wachphasen während der Nacht, an die man sich am nächsten Tag nicht mal mehr erinnern kann, sind normal. Kritisch wird es dann, wenn man in der Nacht aufwacht und dann – im schlimmsten Fall sogar stundenlang – wachliegt. So geht es rund einem Drittel der Deutschen. Hält dieser Zustand länger an, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Denn nicht nur um Probleme kreisende Gedanken verhindern eine erholsame Nacht, sondern auch körperliche Ursachen, derer man sie oft auch gar nicht bewusst ist. Beides sollte in jedem Fall abgeklärt werden. Doch es gibt auch Möglichkeiten, mit denen man das Einschlafen erleichtern und das Durchschlafen fördern kann.

Entspannung vor dem Zu-Bett-Gehen

Eine gute Möglichkeit ist es zum Beispiel sich einen persönlichen Schlafrhythmus anzutrainieren. Das bedeutet, dass man immer möglichst zur gleichen Zeit aufsteht und ins Bett geht – auch im Urlaub und am Wochenende. Das ist zwar gerade am Anfang gewöhnungsbedürftig und bedarf auch einer gewissen Disziplin, kann aber wirklich helfen. Denn nach einiger Zeit haben sich Körper und Psyche an diesen Rhythmus gewöhnt und man verspürt wie von selbst Müdigkeit, wenn die Zu-Bett-Geh-Stunde gekommen ist. Eine ebenfalls sehr effektive Möglichkeit ist das Pflegen von Ritualen vor dem Zu-Bett-Gehen. Das kann das Trinken einer heißen Milch mit Honig sein, aber auch Yoga, Entspannungsmusik oder das Lesen eines – nicht allzu nervenaufreibenden – Buches.

Doch ist gibt auch Dinge, die man vermeiden sollte, wenn man gut schlafen möchte. Dazu gehören zum Beispiel Alkohol und schweres Essen kurz vor dem Schlafengehen. Auch ein überhitztes Schlafzimmer ist nicht förderlich. Die optimale Raumtemperatur liegt bei 18 Grad. Sport ist zwar grundsätzlich gut für einen erholsamen Schlaf, aber nur, wenn er zwei bis drei Stunden vorher beendet wird. So hat der Körper Zeit, um herunterzufahren, bevor es ins Bett geht.

Ein Ort der Erholung

Auch die sogenannte Schlafhygiene kann einen erholsamen Schlaf begünstigen. Dabei geht es darum, Störquellen aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Dazu zählen Fernseher, Computer oder Smartphones, aber auch Fenster ohne Verdunklung – eben alles, was vom Schlafen abhält. Aber auch durchgelegene Matratzen, alte Lattenrose oder ungemütliche Kissen und Decken oder viele herumliegende Sachen, die den Raum unruhig wirken lassen, können ein Grund für schlechten Schlaf sein.

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