Endlich ein Baby

Viele Paare hegen einen Kinderwunsch und tun fast alles, damit es endlich klappt. Oftmals geht es nicht so schnell wie ­gewünscht. Kein Grund gleich aufzugeben.

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    Die Freude ist groß, wenn es mit dem Kinderwunsch endlich ­geklappt hat. Foto: 
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    Ein Schwangerschaftstest bringt Klarheit. Foto: 
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Der selbstgemachte Druck, endlich schwanger zu werden, ist oftmals zu groß. Sind die physischen Voraussetzungen gegeben, heißt es einfach entspannen. Denn auch die Psyche spielt für den Kinderwunsch eine große Rolle. Wenn Paare sich selbst den Erfolgsdruck nehmen, passiert es oft auf einmal, ganz unerwartet. Frauen, die auf Nummer ­sicher gehen wollen, können mit Hilfe des Gynäkologen ihren Zyklus beobachten und wissen so genau, wann die Chance für eine Empfängnis am größten ist. Sollte es trotz aller Bemühungen nicht klappen, können Gynäkologen anhand einer Untersuchung meist schnell feststellen, woran es scheitert. Ist die Ursache gefunden, geht es an die Problemlösung. Kinderwunschzentren versuchen auch Paaren den Kinderwunsch zu erfüllen, wenn eine natürliche Empfängnis eher unwahrscheinlich ist. Manchmal ist es zugegeben schwierig, aber nicht immer ist es auch unmöglich. Zeigt der Schwangerschaftstest dann endlich ein positives Ergebnis an, geht es erst richtig los. Denn bis zur Geburt sind es noch neun Monate voller Vorfreude, Vorbereitungen, aber auch Entbehrungen.
Schwangere müssen kein abstinentes Leben führen. Jedoch gilt es ein paar Regeln zu beachten. Der Körper verändert sich vollkommen, auf einmal sind nicht mehr nur die eigenen Bedürfnisse wichtig, sondern vor allem die des Babys. Regelmäßige Untersuchungen und Kontrollen beim Gynäkologen sind unabdingbar. Für die Vorbereitung auf die Geburt und als Unterstützung während der Schwangerschaft kann eine Hebamme zu Rate gezogen werden. Sie steht mit Rat und Tat zur Seite, während der Schwangerschaft, bei der Geburt und auch in den ersten Wochen, wenn das Kind auf der Welt ist. Die Betreuung geht weit über den rein medizinischen Aspekt hinaus.

Stress lass nach, dann geht es oft  von ganz allein

Hebammen und Gynäkologen haben ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen werdender Mütter. Natürlich dürfen sich auch werdende Väter mit Fragen an sie wenden. Gerade beim ersten Kind ist es völlig normal ab und zu Angst zu haben und unsicher zu sein. Es gibt so viele Fragen: Welche Lebensmittel sollten Schwangere meiden? Ist Sport während der Schwangerschaft erlaubt? Was hilft gegen Morgenübelkeit? Wie pflege ich ein Neugeborenes richtig? Diese und viele weitere Sorgen können Gynäkologen und Hebammen den zukünftigen Eltern abnehmen, indem sie aufklären. Spätestens ab der 25. Schwangerschaftswoche sollten die Eltern einen ­Geburtsvorbereitungskurs ­besuchen. Dieser findet in der Regel in Hebammenpraxen, Krankenhäusern oder Geburtshäusern statt.
Während der Geburt überwacht die Hebamme den Gesundheitszustand von Mutter und Kind. Sie ist dazu berechtigt, die Geburt alleine zu leiten. So ist es vor allem bei Hausgeburten üblich. Trotzdem sollte immer ein Arzt auf Abruf sein, um einzugreifen, falls es zu Komplikationen kommt. Ist das Kind schließlich auf der Welt, steht die Hebamme der jungen Familie auch während der Wochenbett-Phase weiterhin zur Seite. An rund 16 Terminen innerhalb der ersten acht Wochen macht sie regelmäßige Besuche, um zu sehen, wie es Mutter und Kind geht. Sie kontrolliert, ob der Nabel des Neugeborenen richtig abheilt und ob sich die Gebärmutter zurückbildet und kümmert sich um eventuelle Dammverletzungen. Ebenso beantwortet sie alle Fragen von Müttern und Vätern bezüglich Stillen und Pflege des Babys. Nach einer gewissen Zeit stellt sich auch mit dem neuen Baby für die Eltern der Alltag ein und vielleicht spielen sie dann bereits mit dem Gedanken an ein Geschwisterchen.


Checkliste

Endlich schwanger! Der ­Schwa­ngerschaftstest zeigt ein positives Ergebnis und die Freude ist groß. Ein Besuch beim Gynäkologen im ersten Schwangerschaftsdrittel bringt die Gewissheit. Ab jetzt gibt es viel zu tun. Eine Checkliste für werdende Eltern:
  • Dem Arbeitgeber die Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin mitteilen.
  • Termin für Vorsorgeuntersuchung vereinbaren.
  • Klinik für die Geburt aussuchen; soll es eine Hausgeburt werden, muss eine passende Hebamme ­gefunden werden.
  • Klinik für die Geburt aussuchen; soll es eine Hausgeburt werden, muss eine passende Hebamme ­gefunden werden.
  • Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse beantragen.
  • Wickeltisch, Stubenwagen, Kleidung, Kinderwagen und Kindersitz kaufen.
  • Sieben Wochen vor der Geburt: voraussichtlichen Termin vom ­Gynäkologen bescheinigen lassen und bei der Krankenkasse für das Mutterschaftsgeld einreichen.
  • Drei Wochen vor der Geburt:
    Tasche fürs Krankenhaus packen oder für eine Hausgeburt alles vorbereiten; Hebamme und Arzt sollten auf Abruf sein.
  • Zwei Wochen vor der Geburt: ausreichend Windeln und Pflegeprodukte für das Baby besorgen und neue Kleidung gründlich waschen.
  • Eine Woche nach der Geburt: Geburtsurkunde vom Standesamt ausstellen lassen.
  • Bei der Krankenkasse eine Versicherung für das Kind beantragen.
  • Kind beim Einwohnermeldeamt anmelden und einen Kinderpass beantragen.
  • Wenn gewünscht: Geburtsanzeige für die Zeitung fertigstellen und abschicken.
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