Mutter, Vater, Kind

Viele Paare wünschen sich ein Baby – nur leider erfüllt sich dieser Wunsch nicht immer auf natürlichem Weg. Künstliche Befruchtung ist eine Möglichkeit für kinderlose Paare doch noch Eltern zu werden.

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Wenn sich ein Paar dazu entschlossen hat ein Kind zu bekommen, liegt oft bereits ein langer Weg hinter ihnen. Ein Kind ist eine große Verantwortung aber vor allem ein großes Geschenk. Leider klappt es nicht bei allen Paaren bei den ersten Versuchen. Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Rauchen, zu viel Alkohol, Stress und Übergewicht können eine Empfängnis erschweren. Dabei schädigen diese Faktoren nicht nur die Fruchtbarkeit der Frau sondern auch die des Mannes. Ein weiterer Grund kann ein hormonelles Ungleichgewicht sein. Hormonelle Fehlfunktionen können die Eizellenreifung stören oder gar einen Ausfall des Eisprungs zur Folge haben. Die Ursachen sind vielseitig und sollten unbedingt von einem Arzt geklärt werden.
Jedoch kann trotz aller Schwierigkeiten eine Schwangerschaft möglich sein. Der Wunsch nach einem Kind ist dank künstlicher Befruchtung trotzdem erfüllbar. Paare, die es bereits seit längerem erfolglos versuchen – aber auch wenn die Schwangerschaft bereits mehrmals in einem frühen Stadium missglückte – kann die künstliche Befruchtung eine Lösung sein. Die Behandlung beim Facharzt beginnt in der Regel mit einer Untersuchung beider Partner, um die Ursachen eindeutig festzustellen.

Ein Facharzt kann beim Kinderwunsch helfen

Anschließend beginnt die Behandlung mit einem Pillenzyklus. Die Verhütung zu Beginn ermöglicht eine genaue Steuerung der Menstruation. Die Produktion der Fruchtbarkeitshormone wird reduziert, so kann ein vorzeitiger Eisprung verhindert werden. Wenn der Zyklus von vorne beginnt, wird in den ersten drei Tagen durch eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke versucht, mehrere Eizellen zu gewinnen. Die Hormone müssen täglich und am besten immer zur selben Uhrzeit gespritzt werden. Dazu wird der Frau jeden Tag eine Hormonspritze verabreicht, die sie sich selbst oder der Partner zu Hause setzen kann. Hinzu kommen regelmäßige Untersuchungen beim Arzt, um den idealen Moment zum Auslösen des Eisprungs nicht zu verpassen.
Der Eisprung wird durch eine weitere Spritze kontrolliert herbeigeführt. 34 bis 36 Stunden danach werden die Eizellen bei einer leichten Narkose entnommen. Die Eizellen werden alle mit dem Sperma des Partners befruchtet. Wenn ein Embryo herangereift ist, wird dieser in die Gebärmutter eingesetzt. Dann heißt es warten.

Eine Chance doch noch ein Kind zu bekommen

Frauen sollten sich nach einer künstlichen Befruchtung schonen, das heißt kein anstrengender Sport, keine Saunagänge oder zu viel Stress. Trotzdem sollte ein möglichster normaler Alltag aufrecht erhalten werden, um von der angespannten Warterei abzulenken. Zwei Wochen nach der Befruchtung folgt ein Schwangerschaftstest. Sollte dieser positiv ausfallen, folgt weitere zwei Wochen spätere eine Ultraschalluntersuchung zur endgültigen Bestätigung. Eine künstliche Befruchtung ist kein Garant für eine Schwangerschaft, aber sie ist eine Möglichkeit und vor allem eine Chance für alle Paare, die auf natürlichem Weg kein Kind bekommen können.

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