Birke ab und an abbürsten

Die schmucke Rinde der Birke kann sich sich mit der Zeit verfärben. Dann heißt es: den Stamm behutsam abschrubben.

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Mit ihrer weißen Rinde schützt sich die Birke vor der Sonneneinstrahlung.  Foto: 

Wer eine Birke pflanzt, tut dies insbesondere wegen ihrer weißen Rinde. Daher sollte man den Baum auch als Solitär und als Fokuspunkt im Garten verwenden. „So betont man das Ende einer Sichtachse oder auch den Mittelpunkt des Gartens“, erklärt Michael Dreisvogt, Technischer Leiter der Stiftung Arboretum Park Härle in Bonn. Ein besonderer Hingucker wird diese Gestaltung dann, wenn die Birke im Herbst ihr Laub gelb einfärbt.

Hoher Lichtbedarf

Gerade Birken, die weiße Rinden tragen, bekommen im städtischen Raum häufig einen grünlichen Besatz an ihrer Schutzschicht. „Es wird zwar die Nachbarn wundern, aber es macht Sinn, die Stämme mit Schwamm und Bürste zu bearbeiten, damit sie wieder die natürliche weiße Farbe haben“, rät Dreisvogt. Auf den Hochdruckreiniger sollte man dabei besser verzichten, denn das Spritzwasser kann die Pflanzendecke am Fuß des Stammes in Mitleidenschaft nehmen.

Die helle Rinde ist laut Dreisvogt Schutz vor Sonneneinstrahlung. „Die weiße Farbe reflektiert das Licht.“ Sie verhindert so, dass sich bei einer Witterung mit zugleich Sonnenschein und Kälte die Rinde aufheizt und die starken Temperaturschwankungen sie reißen lassen.

Dreisvogt leitet daraus auch einen hohen Lichtbedarf der Pflanzen ab. Birken sind empfindlich gegen Beschattung durch Bauten oder größere Gehölze. 

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