Kräuter: Ein wenig Schneiden, ein bisschen Gießen . . .

Die meisten Kräuter brauchen nur ein Minimum an Pflege. Mediterrane Gewächse sind Durststrecken gewohnt.

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Der richtige Platz ist schon die halbe Miete fürs gute Gedeihen von Kräuterpflanzen. Klassische Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Borretsch mögen feuchten, nährstoffreichen Boden in Sonne oder Halbschatten. Sie sind am Rand des Gemüsebeets gut aufgehoben. Alle Südländer dagegen lieben Sonne satt und mageren, lockeren Boden. Ein mediterranes Beet, gestaltet mit hellem Kies sieht besonders hübsch aus.

Fürs Düngen gilt: Weniger ist mehr. Mit Nährstoffen überfütterte Kräuter bilden zwar üppige Blattmasse, der Gehalt an ätherischen Ölen und Geschmack bleibt aber auf der Strecke. Hungerkünstler wie Salbei, Majoran und Thymian verzichten ohnehin dankend auf Düngergaben. Mehr Appetit haben die Küchenkräuter. Sie sind mit einer Handvoll reifem Kompost im Frühjahr gut versorgt.

Die meisten Kräuter gedeihen auch in Töpfen. Basilikum zum Beispiel fühlt sich als Topfbewohner an einem geschützten, sonnigen Platz auf dem Balkon pudelwohl. Verwendet man herkömmliche Blumenerde, erübrigt sich eine weitere Düngung von Kräutertöpfen.

In sommerlicher Hitze verlangen allenfalls die Küchen- und Topfkräuter nach der Gießkanne. Die mediterranen Gewächse sind Durststrecken aus ihrer Heimat gewohnt. Buschig und kompakt bleiben Kräuterpflanzen, wenn man sie regelmäßig schneidet. Um ein Drittel dürfen Mittelmeerkräuter im Frühjahr gestutzt werden. Minze, Melisse und Estragon kappt man im Herbst bodennah. 

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