Kräuter machen glücklich

Man muss nicht mal ein Kochweltmeister sein, um Kräuter zu lieben. Sie tun jedem Garten und seinem Besitzer gut. Hier eine Thymianstaude, da ein Topf mit Rosmarin, ein paar Ecken weiter Minze, Currykraut und Melisse. Wer daran vorbeistreift und tief einatmet, landet für einen Moment in einen anderen, schönen Welt. Klassiker und Exoten im Kurzporträt.

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Maggikraut
Liebstöckel wird auch Maggikraut genannt, weil er wie die bekannte Flüssigwürze schmeckt. Passt klein gehackt gut in Suppen und zu Eiergerichten. Ausdauernde, problemlose Gewürzstaude, die viele Jahre vital bleibt. Die Samen können auch als Bratengewürz verwendet werden.

Kerbel
Mit süßlichem, anisartigem Geschmack würzt das einjährige Frühlingskräutchen Soßen und Salate. Es steckt voller Vitamine und ätherischer Öle. Am besten schmecken die jungen Blätter vor der Blüte. Das feine Grün nicht mitkochen oder trocknen, es verliert sonst sein Aroma.

Schnittlauch
Das Universalkraut mit mildem, zwiebelartigem Aroma mag nahrhaften Gartenboden. Es kann bis zum Herbst geerntet werden. Dabei nicht mehr als ein Drittel abschneiden, damit die Pflanzen kräftig nachtreiben. Auch die hübschen lila Blüten sind essbar.

Koriander
Die Petersilie Asiens, allgegenwärtig in exotischen Gerichten. Das Aroma der feinen Blätter ist sehr speziell, säuerlich-pikant: Die einen lieben es, die anderen verabscheuen es. Koriandersamen würzen Brot und Wurstwaren. Das weißblühende, einjährige Kraut mag einen sonnigen Platz <NO1>im Kräuterbeet<NO>und eher trockenen Boden.

Zitronengras
Das schilfartige Gewächs sorgt für den Frischekick in der Asia-Küche. Verwendet werden die Blätter und die holzigen Stängel. Gedeiht gut als Kübelpflanze, braucht reichlich Wasser. Ein geschützter Platz auf dem Balkon ist ideal, im Winter hell und kühl halten.

Currykraut
Eher bekannt als Zierpflanze (Italienische Strohblume) mit vielen kleinen sonnengelben Blüten. In den silbrig schimmernden Blättern steckt die typische Currynote. Junge Triebe mitkochen und vor dem Essen wieder entfernen. Der buschige Strauch ist immergrün und winterhart.

Pfefferminze
Das Allround-Teekraut erfrischt und hilft bei Magengrimmen. Achtung: Bildet im Beet massenhaft Ausläufer! Minze verträgt fortlaufenden Ernteschnitt bis zum Herbst und lässt sich leicht trocknen. Riesige Sortenvielfalt mit unterschiedlichen Aromen, etwa fruchtig oder schokoladig.

Zitronenverbene
Wertet mit frisch-spritzigem Zitrusgeschmack jede Teemischung auf. Nur bedingt winterhart, deshalb besser im Topf kultivieren. Die derben, länglichen Blättchen sind auch getrocknet noch sehr aromatisch. Regelmäßiger Schnitt lässt den kleinen Strauch nicht zu sparrig werden.

Melisse
Unverwüstliches, ausdauerndes Kraut mit sanftem Zitronenaroma. Wirkt beruhigend und ausgleichend. Als Tee auch von Kindern geliebt. Melisse gedeiht üppig an halbschattigen Plätzen und ist eine gute Bienenweide. Getrocknet hält sich das Aroma nur kurz, deshalb rasch verbrauchen.

Lavendel
Der Duftkönig für den Hauch Südfrankreich im eigenen Garten. Randvoll mit ätherischen Ölen, vertreibt Unruhe, Motten und Stress. Zum Trocknen die Ähren in voller Blüte schneiden. Tolle Farbeffekte ergibt die Kombination verschiedener lilafarbener und weißer Sorten.

Rosmarin
Die würzigen Nadeln machen schwere Speisen bekömmlicher und sind unverzichtbar in der südländischen Küche. Gedeiht sowohl im Topf wie auch ausgepflanzt im Garten (Winterschutz!). Rosmarin liebt einen geschützten und vollsonnigen Platz. Zum Ernten ganze Triebspitzen abknipsen, dann bleibt der Halbstrauch buschig.

Salbei
Seine herb-aromatischen Blätter lässt man mitkochen. Sie eignen sich auch gut zum Trocknen und Einfrieren. Im Garten pflegeleicht, wächst oft zu großen Büschen heran. Fürs Kräuterbeet besonders attraktiv sind purpurlaubige sowie zwei- und dreifarbige Ziersorten
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