Helfer für die Aussaat

Mit dem richtigen Zubehör macht die eigene Anzuchtstation noch mehr Spaß. Sehr praktisch ist ein Zimmergewächshaus im handlichen Format für die Fensterbank.

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Praktisch: Mit den Anzuchttöpfchen erspart man den Pflanzen den "Umzug-Schock" ins Beet.  Foto: 

In der Kunststoffschale werden die Saattöpfchen übersichtlich angeordnet, der Klarsicht-Deckel hat oft eingebaute Lüftungsschlitze (ab etwa 8 Euro).

Flache Pellets aus Kokosfasern quellen in Wasser zu komfortablen Jungpflanzen-Töpfen auf. Im Freiland werden die Pflanzen mitsamt den nach und nach verrottenden Töpfchen eingesetzt, der "Umpflanz-Schock" bleibt ihnen erspart. Eine preiswerte Alternative sind leere Klopapierrollen, mit Aussaaterde gefüllt. Sie werden beim Einpflanzen nur aufgerissen.

Beim Pikieren der zarten Pflänzchen hilft ein Pikierstab aus Kunststoff oder Holz. Mit dem Stab drückt man ein Loch in die Topferde und hebt die Setzlinge behutsam aus dem Saatbett. Wer keinen Pikierstab zur Hand hat, kann auch einen Teelöffel benutzen.

Ist das jetzt die Petersilie oder der Dill? An den Keimblättern sind Sämlinge kaum zu unterscheiden, und man verliert schnell den Überblick. Abhilfe schaffen preiswerte Stecketiketten.

Kinderleicht ist die Kräuter-Anzucht mit Saatscheiben. Die Samen sind auf Vliespapier platziert und brauchen nur noch in den Topf gelegt zu werden, ideal auch für Balkongärtner.

Stützstäbe geben hoch wachsenden und rankenden Jungpflanzen sicheren Stand und Halt. Für Tomaten und Paprika eignen sich Schaschlikstäbchen, Bambusstäbe oder gerade Haselnuss-Ästchen aus dem Garten. Die Ranktriebe von Gurken, Prunkwinden oder Schwarzäugiger Susanne wickeln sich gerne um verästelte Reisigzweige, etwa von Buchen und Birken.

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