Erdbeerspinat - zum Essen zu schade

Erdbeerspinat ist ein besonderes Gemüse: Er schmeckt und ist eine hübsche Topfpflanze. Gärtner schätzen an ihm, dass er in fast allen Böden gedeiht.

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Der Erdbeerspinat trägt rote Früchte, die an Himbeeren erinnern, und leckere Blätter.  Foto: 

Eigentlich ist er zum Essen zu schade: Der Erdbeerspinat trägt ab August schöne rote Früchte. Daher ziert er Töpfe auf Balkon und Terrasse. Aber wie sein Name schon verrät: Die Blätter schmecken auch gut und werden wie normaler Spinat verarbeitet.

Verwirrung im Gemüsebeet: Der Erdbeerspinat trägt rote Früchte, die an Himbeeren erinnern. Aber vor der Fruchtbildung sieht er lange Zeit einfach nur aus wie normaler Gartenspinat und wird in der Küche auch so verwendet. Von März bis Juni lässt er sich ansäen.

Hier einige wichtige Hinweise für Hobbygärtner:

Geschichte Der Erdbeerspinat (Blitum capitatum) war der Spinat der Wahl auf den Festtafeln früherer Zeiten. Seit dem 16. Jahrhundert wurde er aber vom heute vornehmlich verwendeten Gartenspinat verdrängt. Der hat größere Blätter und lässt sich einfacher ernten, erklärt der Verbraucherinformationsdienst aid. Es handelt sich um zwei Pflanzenarten: den Ähren- oder Kopferdbeerspinat (Blitum capitatum) sowie den Ruten- oder Echten Erdbeerspinat (Blitum foliosum).

Geschmack Erdbeerspinat schmeckt und ist obendrein eine hübsche Topfpflanze, vor allem wegen seiner Früchte ab August. Die Pflanze wird etwa 60 bis 80 Zentimeter hoch. Der aid rät, sie in ein Gefäß mit einem Durchmesser von mindestens 12 bis 13 Zentimetern zu geben, wenn sie nicht im Beet im Garten wachsen soll.

Boden Erdbeerspinat kommt mit fast allen Böden klar. Aber er wächst besser in guter humoser Erde mit etwas Kompost. Extra Dünger sei dann nicht nötig, erklärt der aid. Die Pflanze mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Aussaat Was muss ich beim Säen im Gemüsebeet beachten? Die Fachleute vom aid raten zu einem Reihenabstand von 25 Zentimetern bei einer Saattiefe von 2 bis 3 Zentimetern. Innerhalb der Reihe sollten die Pflanzen etwa 15 Zentimeter weit auseinanderstehen. Nach etwa sieben bis acht Wochen lässt sich das Blattgemüse das erste Mal ernten. Die Beeren schmecken allerdings fade und haben viele kleine Kerne.

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