- Sonderveröffentlichung -

Eine boomende Branche

In der Region Ulm haben sind viele Logistikfirmen tätig. Die Bandbreite potenzieller Arbeitgeber reicht von familiengeführten Mittelständlern bis hin zu Konzernen.

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Ingrid Eibner ist Geschäftsführerin des Logistik-Clusters Schwaben. Die Geschäfte der Mitgliedsunternehmen laufen gut. Das zeigt sich beispielsweise am steigenden Warenumschlag am Ulmer Containerbahnhof.  Foto: 

Was geht mich Logistik an? Das fragen sich viele Menschen. Doch wer im Supermarkt einkauft oder vom Sofa aus per Mausklick shoppt, löst Warenströme aus, die gemanagt und ausgeführt werden müssen. Die Region zwischen Ulm, Kempten und Augsburg zählt zu den Top-20-Logistik-Standorten in Deutschland.

Das liegt unter anderem daran, dass hier viele leistungsstarke Industrie-Unternehmen ihren Sitz haben. „Die wiederum werden von starken Logistikern unterstützt“, erläutert Ingrid Eibner, die Geschäftsführerin des Logistik-Clusters Schwaben (LCS). „Es gibt sehr viele Logistik-Unternehmen hier in der Region.“ Die Palette ist breit. Sie reicht von familiengeführten Mittelständlern bis hin zu Konzernen. „Das sind alles potenzielle Arbeitgeber. Junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildung und Fachkräfte, die sich verändern wollen, haben eine Riesenauswahl“, sagt Eibner.

Eine Riesenauswahl

Die Zukunftsaussichten der Branche sind nach ihren Worten sehr gut. Für die Mitarbeiter in den Unternehmen heißt das: Jobsicherheit, Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten. „Unternehmen, die wachsen, benötigen Fachkräfte für neue Aufgaben. Das bietet den Mitarbeitern die Chance, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.“

Auch in Sachen Weiterbildung ist die Region nach ihren Worten gut aufgestellt: „Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich zu qualifizieren, unter anderem bei den Bildungshäusern der IHK Ulm,  der IHK Schwaben und der Hochschule Augsburg. Da ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.“ „Die Bandbreite der Aufgaben in der Logistik ist riesig“, sagt René Mick, der Vorsitzende des Logistik-Clusters Schwaben. Der Grund: Das Produzierende Gewerbe arbeitet eng mit Logistikdienstleistern zusammen und lagert Arbeitsgänge und Aufgaben aus. „Vor allem vor- und nachgelagerte Tätigkeiten rund um den Transport, also die Pufferung  der Produkte, das Kommissionieren,  das Verpacken“, erläutert Mick. Logistiker managen für ihre  Kunden komplette Lager und den Versand. Immer häufiger übernehmen sie Montagetätigkeiten. Sie stellen  sogenannte Kits zusammen, die alle notwendigen Teile enthalten, montieren Bauteile teilweise vor und liefern sie in der richtigen Zeit in der richtigen Reihenfolge ans Fertigungsband.

Industrie und Logistiker sind eng verzahnt. „All diese Prozesse müssen gesteuert und ausgeführt werden. Das Aufgabengebiet ist wahnsinnig interessant“, sagt Mick. „Und es bietet jede Menge  Möglichkeiten zum beruflichen Aufstieg.“

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