Darauf können sich Serienjunkies 2015 freuen

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Neues Jahr, neue Serien! Nachdem 2014 sowohl frische Produktionen wie "Fargo", "True Detective" oder "Penny Dreadful" zu begeistern wussten und Dauerläufer wie "The Walking Dead" oder "Game of Thrones" erfolgreich fortgesetzt wurden, verspricht auch das neue Jahr feinsten Stoff für TV-Junkies. Ein Ausblick auf die Serien-Highlights 2015.

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Better Call Saul

Die Erwartungshaltung an "Better Call Saul" könnte größer nicht sein: Nach dem bahnbrechenden Erfolg von "Breaking Bad" fiebern Fans dem Spin-off um den gerissenen Anwalt und (Anti-)Helden Saul Goodman, gespielt von Bob Odenkirk (52), gespannt entgegen. In der Serie, die am 8. Februar beim US-Sender AMC startet, ist auch Jonathan Banks (67) mit an Bord. Er hatte in der Mutterserie die Figur des Mike Ehrmantraut gespielt - und war in der Crystal-Meth-Saga der "Mann fürs Grobe". Auch bei der Crew im Hintergrund handelt es sich um erfahrene "Breaking Bad"-Veteranen, Schöpfer Vince Gilligan (47) etwa wird beim Piloten von "Better Call Saul" Regie führen und ist zudem Co-Showrunner - eigentlich kann da schon mal nichts schief gehen. Und obwohl die Serie wohl insgesamt etwas humorvoller ausfallen dürfte, verspricht Hauptdarsteller Odenkirk "dramatische und intensive Cliffhanger".

Unklar ist weiterhin, ob es in den zehn Episoden der ersten Staffel ein Wiedersehen mit den Darstellern Bryan Cranston (58) und Aaron Paul (35) geben wird. Schwer vorstellbar allerdings, dass man den Fans diesen sehnlichen Wunsch abschlägt. Gilligan kommentierte vor Monaten vielsagend: "Theoretisch ist alles möglich." Eine zweite Staffel ist bereits in Auftrag gegeben.

Battle Creek

Jahre vor "Breaking Bad" hatte Mastermind Vince Gilligan die Idee zu "Battle Creek". 2015 ist es soweit. Der Plot der Serie erinnert nur auf den ersten Blick an "True Detective": Im Mittelpunkt stehen zwei völlig unterschiedliche Ermittler (Josh Duhamel und Dean Winters), die gezwungen sind, miteinander zu arbeiten. Anders als das düstere Cop-Drama im Jahr 2014 soll "Battle Creek" aber den typischen, schwarzen Gilligan-Humor transportieren.

Westworld

Die Idee zu "Westworld" entstammt dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1973 - und sie klingt über 40 Jahre später immer noch genauso abgefahren wie damals: Die Serie handelt vom Wildwest- Freizeitpark Westworld, in dem Hobby-Cowboys menschenähnliche Roboter erschießen und verprügeln, bis ein technischer Defekt die Androiden in gnadenlose Killer verwandelt. Feinster Science-Fiction-Stoff, den die HBO-Produktion verspricht. Und vor allem prominent besetzt: Die Hauptrollen spielen Anthony Hopkins und Ed Harris, J.J. Abrams ist als Produzent und Jonathan Nolan als Drehbuchschreiber und Regisseur an Bord.

Bloodline

"Bloodline" handelt von einer gut angesehenen und traditionsreichen Familie um vier Geschwister im augenscheinlichen Paradies der Florida Keys. Die Narben der Vergangenheit und dunkle Geheimnisse werden plötzlich offenbart, als der längst vergessene Bruder und das schwarze Schaf der Familie nach Hause kommt. Genauso mysteriös wie die Inhaltsbeschreibung ist der erste Teaser. "Wir sind keine bösen Menschen, aber wir haben etwas Böses getan", hört man eine Stimme aus dem Off sagen, während im Bild eine Yacht abbrennt. Die Netflix-Eigenproduktion startet im März 2015. Neben der geheimnisvollen Story macht vor allem der prominente Cast neugierig: Kyle Chandler ("Friday Night Lights"), Sam Shepard ("The Right Stuff") und Sissy Spacek ("Carrie") sind dabei.

Ash vs. Evil Dead

"Wenn du ins Mittelalter reist - vergiss die Kettensäge nicht!" Solche und andere kultige Oneliner verspricht "Ash vs. Evil Dead". Basierend auf den legendären "The Evil Dead"-Filmen ("Tanz der Teufel"), hat der US-Bezahlsender Starz eine Serie angekündigt. Der Clou: Sam Raimi, Schöpfer des Originals, und Hauptdarsteller Bruce Campbell werden mit an Bord sein. Die erste Staffel wird aus zehn halbstündigen Episoden bestehen. Zur Handlung ist bisher nur soviel bekannt: Eine tödliche Macht bedroht die Welt - nur der um 30 Jahre gealterte Ash (Campbell) kann den Dämonen mit Kettensäge und Schrotflinte Einhalt gebieten.

Daredevil

Auf der Kinoleinwand boomen die Superhelden-Verfilmungen schon seit Jahren, nun soll es nach dem gelungenen "Gotham" im letzten Jahr (ab Januar übrigens in deutscher Erstaustrahlung bei ProSieben zu sehen) eine weitere starke TV-Marke geben. Dafür nimmt sich Netflix dem "Daredevil"-Stoff an. Die Geschichte dreht sich um den Anwalt Matt Murdock, gespielt von Charlie Cox, der als Kind bei einem tragischen Unfall erblindete, dafür jedoch außergewöhnliche Sinneswahrnehmungen erlangte. Anders als die gescheiterte "Daredevil"-Verfilmung aus dem Jahr 2003 mit Ben Affleck, soll die Serie "sehr bodenständig und düster" gestaltet werden, wie Marvel-TV-Boss Jeph Loeb verspricht. "Wir orientieren uns eher an 'The Wire', als an einer klassischen Superheldenserie."

A.K.A Jessica Jones

Und nochmal macht Marvel 2015 gemeinsame Sache mit Netflix: Schauspielerin Krysten Ritter, unter anderem bekannt aus "Breaking Bad", wird in der 13-teiligen Serie "A.K.A. Jessica Jones" in die Rolle der Titelheldin schlüpfen. Nach einer kurzen und gescheiterten Superhelden-Karriere baut Jones in New York ein Detektivbüro auf. Von dort aus hilft sie sowohl Normalsterblichen als auch anderen Superhelden aus der Patsche. Die Superhelden-Serie von "Twilight"-Drehbuch-Autorin Melissa Rosenberg wird 13 Folgen umfassen.

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