Verbindlicher Kostenrahmen

Architekten sind nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) verpflichtet, mit ihren Auftraggebern immer im Vorfeld den Kostenrahmen eines Bauvorhaben abzustecken. Dieser Rahmen ist später für sie bindend.

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Wird er vom Architekt überschritten, kann seine Planung als unbrauchbar eingestuft werden. Und damit entfällt auch der Anspruch auf ein Honorar, entschied der Bundesgerichtshof (Az.: VII ZR 230/11). Damit könne der Anspruch auf ein Honorar entfallen.

Die obersten Richter gaben damit einem Bauherren Recht, der eine Architektenrechnung nicht bezahlen wollte, weil er für sein 1998 in Auftrag gegebenes Wohnhaus rund 800 000 Mark (etwa 400 000 Euro) ausgeben wollte, der Architekt aber ein Gebäude geplant hatte, das etwa das Doppelte gekostet hätte. In den Vorinstanzen hatte der Architekt sein Honorar erfolgreich eingeklagt.

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