Energetische Schwachstellen beseitigen

Energetischer Schwachstellen in Gebäudekörper treten meist wegen unzureichender Dämmung sowie veraltetet Heizungs- und Warmwassersystemen auf.

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Energetischer Schwachstellen in Gebäudekörper treten meist wegen unzureichender Dämmung sowie veraltetet Heizungs- und Warmwassersystemen auf.  Foto: 
Doch bevor Modernisierungsmaßnahmen begonnen werden, ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen. Häufig stehen Schwachstellen im Zusammenhang zum Baujahr des Gebäudes.

Dabei wird jedem Begutachter schnell klar, dass bis weit in die 70er Jahre hinein die Aspekte Repräsentation, Ästhetik, Wiederaufbau sowie Nutzerkonzepte oder Baukosten relevant waren. Erst mit den Ölkrisen Mitte und Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden Instrumente zur Minimierung des Energieverbrauchs diskutiert.

Es dauerte wiederum mehrere Jahre, bis Versuchs- und Forschungsergebnisse in die Baupraxis einflossen. Seit Mitte der 80er Jahre an werden diese bis heute umgesetzt und wurden – auch durch gesetzliche Vorgaben angestoßen – stetig verbessert. Es treten energetische Schwachstellen in diesen Bereichen auf:
  •  keine oder ungedämmte Bodenplatte
  •  ungedämmte Hausfassade
  •  ungedämmte Kellerdecke
  •  ungedämmte oberste Geschossdecke
  •  ungedämmter oder nach heutigen Maßstäben unzureichend gedämmter Dachstuhl
  •  zahlreiche Wärmebrücken
  •  keine Isolierverglasung
  •  ungedämmte Rollladenkästen
  •  veraltete Heizungsöfen oder Brenneranlagen
  •  ungedämmte Heizwasserleitungen
  •  veraltete Heizkörper
  •  veraltete Warmwasserbereitung
  •  ungedämmte Warmwasserleitungen/Heizwasserleitungen
Generell ist es hilfreich und gleichsam sparsam, Energiespar-Maßnahmen mit anstehenden Erneuerungen zu verbinden.
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