Schädlingsbekämpfer sollten Köderdosen statt Sprays verwenden

Bei deren Bekämpfung sollten möglichst unbedenkliche Mittel verwendet werden: Köder, Gels und Fallen.

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Betroffene eines Schädlingsbefalls sollten hinterfragen, welche Mittel der Kammerjäger einsetzt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät dazu, Informationen zu möglichen Innenraumbelastungen durch die Produkte einzuholen. Die eingesetzten Mittel sollten möglichst unbedenklich sein. Statt Sprays und andere Verneblungsmittel können Köderdosen, Gels und Fallen eingesetzt werden.

Der beauftragte Fachmann sollte über einen Nachweis verfügen, der seine Qualifizierung belegt. Ohne diesen darf er nur in Begleitung eines erfahrenen Kollegen tätig werden, erläutert das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN). Im besten Fall kann der Schädlingsbekämpfer  eine Prüfungsurkunde der Industrie- und Handelskammer (IHK) und Zertifikate über Fortbildungsveranstaltungen vorlegen.

Ein seriöser Experte gibt den Kostenvoranschlag für die Beseitigung der Tiere erst aus, wenn er den Umfang des Schadens gesehen hat. Von Pauschalangeboten am Telefon sollte man Abstand nehmen, rät das PAN. Außerdem sollte der Schädlingsbekämpfer über die möglichen Ursachen des Befalls aufklären und beraten, wie sich dieser in Zukunft vermeiden lässt.

In der Regel ist eine gezielte Behandlung des Schlupfwinkels des Schädlings möglich. Die Wohnung zu benebeln ist den Angaben zufolge nur in seltenen Ausnahmefällen notwendig .

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