Heizöl ordern und Geld sparen: Worauf Verbraucher achten sollten

Bestellungen zusammen mit anderen und Vergleiche lohnen sich, denn es gibt mitunter große Preisunterschiede.

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Viele glauben, dass sie jetzt günstig Heizöl kaufen können. Doch diese alte Regel gilt längst nicht mehr unbedingt. Da sich der Heizölpreis am Ölpreis orientiert, sind kaum Vorhersagen möglich. Denn der Öpreis hängt von verschiedenen Faktoren ab: Der US-Dollarkurs spielt eine Rolle, aber auch Angebot und Nachfrage auf den Märkten – und die Energiesteuer, die ein fester Betrag pro Liter ist.

Wer günstig einkaufen möchte, sollte die Preise mehrerer Anbieter vergleichen. „Das lohnt sich in jedem Fall, denn es kann mitunter gewaltige Preisunterschiede geben“, sagt Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher. Am einfachsten funktioniert der Vergleich über das Internet. Mittels Postleitzahl, Heizölsorte und -menge ermitteln Datenbanken den Preis. „Verglichen werden sollten dabei die Endpreise und nicht die  grafisch hervorgehobenen Preise pro 100 Liter“, rät Annegret Jende von der Stiftung Warentest.

Bei größeren Abnahmemengen sinkt meist der Preis, Gemeinschaftsbestellungen können eine erhebliche Ersparnis bringen. Vielerorts haben Verbraucher deshalb bereits so genannte Bestellgemeinschaften gebildet. Auch über verschiedene Internetportale sind organisierte Sammelbestellungen möglich. Wer nachhaltig sparen möchte, sollte seine Tankanlage mit Öl-Brennwerttechnik modernisieren lassen, rät Willig.

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