Die Küche im Jahr 2017: individuell, smart und flexibel

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Die Küche ist ein Ort zum Wohlfühlen. Mirko/fotolia.com  Foto: 

Küche ist nicht gleich Küche. Auch in diesem Jahr haben sich die Designer wieder einiges einfallen lassen, um sie richtig in Szene zu setzen. Neben traditionellen Materialien wie Holz oder Kunststoff stehen in diesem Jahr Metall- und Betonoptik im Vordergrund. Wer seiner Küche einen exklusiven Anstrich verleihen möchte, kann seine Fronten zum Beispiel in Silber, Gold, Kupfer oder Rost-Optik gestalten lassen.

Arbeitsplatten gibt es heutzutage nicht nur in unterschiedlichen Grautönen von dunkel bis hell, sondern sogar aus echtem Beton. Eine solche Platte verleiht der Küche eine klare Kante und ist zugleich ein ebenso einfaches wie zeitloses Element. Für Küchenbesitzer, die es generell eher schlicht mögen und nur Akzente setzen möchte, kommen beispielsweise Griffe aus glänzendem oder mattem Metall in Frage. 

Trend trifft Individualität

Lichtstreifen unter den Oberschränken oder an der Unterseite entlang der gesamten Arbeitsfläche sorgen für indirektes Licht und somit für eine gemütliche Atmosphäre. Im Zusammenspiel mit gezielt gesetzten, hellen Spots lässt sich so ein wohnliches und zugleich praktisches Lichtkonzept für den Ess- und Arbeitsbereich gestalten.

Keine Frage, die Wand hinter der Arbeitsfläche braucht einen Spritzschutz. Statt des klassischen Fliesenspiegels findet sich an dieser Stelle immer öfter eine durchgehende Platte, die sich ganz individuell gestalten lässt. Die Platte ist den meisten Fällen aus Sicherheits- oder Acrylglas oder Aluminium-Dibond. Mit bunten Farben, in Holz-, Stein- oder Fliesenoptik oder sogar mit einem Foto aus dem letzten Urlaub bekommt sie eine persönliche Note. Und sollte die Platte nach ein paar Jahren nicht mehr gefallen, kann sie ganz einfach gegen eine neue ausgetauscht werden.

Hilfreiche Technik

Aus technischer Sicht stehen in diesem Jahr besonders die Dunstabzugshauben im Fokus. Sie werden immer leiser, leistungsstärker und unauffälliger. Kannte man sie aus der Vergangenheit vor allem über dem Herd hängend, finden sie ihren Platz zunehmend als sogenannte „Muldenlüfter“ neben oder in der Mitte des Kochfelds. Die Abluft wird nach unten abgesaugt. Wird nicht gekocht, lassen sich die Öffnungen verschließen und sind somit fast unsichtbar. Noch praktischer ist die sensorgestützte automatisierte Bedienung. Ansonsten wird moderne Küchentechnik immer häufiger per App übers Smartphone oder Tablet gesteuert.

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