Skoda: Monte Carlo lässt grüßen

Auch wenn der Rapid Spaceback sportlich daherkommt, ist er ein gutes Alltagsauto.

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Mit Monte Carlo verbinden Autoliebhaber und Motorsport-Freunde die gleichnamige Rallye sowie den weltberühmten Formel 1 Grand Prix. Darauf spielt Skoda mit seiner Ausstattungslinie Monte Carlo an, die dem Skoda Rapid Spaceback einen Hauch Rallye-Feeling verleiht und die bewusst an die Motorsport-Tradition erinnert.

Auf den ersten Blick funktioniert das schon ganz gut. Das Testfahrzeug kommt in sportlichem Rot daher. Für optische Akzente sorgen unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und Kühlergrill sowie Heckspoiler in schwarzer Lackierung. An der B-Säule des Rapid Spaceback prangt das Monte Carlo Logo, um zu versichern: Ja, hier geht es sportlich zu. Mit PS-starken Boliden können wir zwar mit der gerade abgelösten 1.2 TSI-Variante mit 90 PS nicht mithalten, aber auf Landstraßen und Autobahnen macht der Skoda eine gute Figur.

Der Fünftürer bleibt auch im Innenraum seiner sportlichen Note treu. Das fällt bereits an den Sportsitzen auf, deren Stoff mit roten Ziernähten versehen sind – ein Zierelement, das sich auch am Lederlenkrad wiederfindet. Das Panorama-Glasdach des Rapid lässt die Sonne rein, die dunkel getönten hinteren Seitenscheiben aber nicht zu viel Hitze. Das Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet, auf der Mittelkonsole sind die nötigen Bedienelemente als Dreh- oder Drückschalter umgesetzt. Darüber ist das Infotainment platziert, das mit zuverlässiger Navigation überzeugt. Ein USB-Anschluss für die eigene Musik ist Teil von Skodas Swing-Musiksystem, zu dem sich ein Surround-System gesellt. Und gegen Aufpreis gibt es für die Insassen auch Smartphone-Konnektivität.

Kofferraum reicht zum Einkaufen

Bei aller optischen Sportlichkeit ist der Rapid Spaceback vor allen Dingen ein gutes Auto für den Alltag. Ausreichend Platz im Fond macht das Gefährt Mitfahrer-freundlich und der Kofferraum bietet mit 415 Liter genügend Platz für den Wocheneinkauf. Bei Bedarf lässt sich der Stauraum auf 1381 Liter erweitern, darunter leidet dann aber logischerweise besagte Mitfahrer-Freundlichkeit. Unter der Haube des gefahrenen Rapid verbirgt sich noch der „alte“ Basis-Benziner, ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 90 PS, der vor einigen Wochen von einem 1,0-Liter-Dreizylinder mit 95 PS ersetzt worden ist. Beide sind keine Sprinter, aber für den Alltagsbetrieb ausreichend. Die Preise beginnen bei 20 490 Euro.

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