Neuwagenkauf: Ohne Rabatt geht gar nichts

Die Nachlass-Quote steigt weiter. Nun wurden sogar mehr als 30 Prozent gemessen.

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Die bundesdeutsche Rabatt-Kultur feiert im Automobilsektor neue Rekorde. Bis zu 31,4 Prozent Nachlass waren im März für einen individuell zusammengestellten Neuwagen zu holen. Mit ein entscheidender Grund dafür ist die Verunsicherung von Handel und Käufern in Sachen Diesel-Zukunft. Einen „absoluten Höchstwert“ für Sonderangebote attestiert das CAR Institut der Universität Duisburg-Essen für den März 2017. Laut einer Hochrechnung sei deutlich zu erkennen, dass die Preispolitik allmählich an die Substanz geht, denn aus dem Rabatt-Durchschnitt von mittlerweile satten 23 Prozent errechnet sich beim heutigen Durchschnittspreis eines Neuwagens von 31.500 Euro und 3,2 Millionen Neuwagenverkäufen im Jahr ein Margenverlust gegenüber dem Jahr 2010 von vier Milliarden Euro. „Der Rabatt-Rekord kommt die Branche also teuer zu stehen“, so CAR-Chef Professor Ferdinand Dudenhöffer. „Nur mit immer höheren Nachlässen gelingt es den Autobauern, Kunden zu finden.“

 403 aktuelle Sonderaktionen hat das Institut recherchiert, das bedeutet ein Plus von 15 Aktionen gegenüber Vormonat. Den höchsten Rabatt für einen individuell zusammengestellten Neuwagen, keine Tageszulassung, gab es bei Renault für den Clio mit 31,4 Prozent. Der Fiat 500 ging mit 29,4 Prozent und der Skoda Fabia mit 26,1 Prozent Rabatt an den Kunden. Den 1er BMW gab es mit 20 Prozent Nachlass.

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