Angelina Jolie zeigt dem Papst ihren Film

|

Papst Franziskus (78) begrüßte Hollywood-Star Angelina Jolie (39, "Durchgeknallt") samt den beiden Töchtern Zahara (10) und Shiloh (8) am Donnerstag im Apostolischen Palast und übergab ihr dabei einen Rosenkranz. Anlass war die Präsentation ihres neuen Filmes "Unbroken". Die zweite Regie-Arbeit der Künstlerin kommt am 15. Januar in die deutschen Kinos. Vor der Audienz war das Trio samt Jolies Bruder James Haven (41, "Monster's Ball") in Rom unterwegs. Das Sightseeing soll sich allerdings nicht nur wetterbedingt auf Souvenir- und Spielwaren-Läden beschränkt haben.

"Unbroken: Die unfassbare Lebensgeschichte des Louis Zamperini" - das Buch zum Film können Sie hier bestellen

Ihr Film erzählt die wahre Geschichte des US-Olympia-Läufers Louis Zamperini (1917-2014), der, zusammen mit zwei anderen Besatzungsmitgliedern, nach einem Flugzeugabsturz im zweiten Weltkrieg 47 Tage auf einem Schlauchboot überlebte, nur um von der japanischen Marine gefangen genommen zu werden. Sein christlicher Glaube soll ihm durch die schwere Zeit geholfen haben. "Wenn ich als UN-Botschafterin in Krisengebieten unterwegs bin, habe ich nachts oft Albträume. Ich brauchte etwas Positives, das mich ermutigt und an das Gute glauben lässt", erklärt die Schönheit ihre Motivation zu diesem Kriegs-Thriller im Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Der echte Zamperini starb am 2. Juli vergangenen Jahres. Den fertigen Film konnte er dennoch sehen, denn die Regisseurin höchstpersönlich zeigte ihm diesen auf einem Laptop. "Es war ein Privileg, das zu erleben. Neben einem 97-jährigen Mann in einem Zimmer zu sitzen, der so viel erreicht hat. Er war gläubiger Christ und sah sein Leben, seine Familie, seine Freunde und seine Folterer, wie in einem Lebensfilm." Er sei sehr bewegt und sehr inspiriert gewesen. "Es half ihm, loszulassen. Er war sich sicher, dass er seine Familie im Himmel wieder trifft."

Angelina Jolie wird zwar vorerst auch noch vor der Kamera stehen, wie sie außerdem erklärt, doch grundsätzlich sei sie "viel glücklicher hinter der Kamera". Sie liebe es Filme zu machen, aber "ich habe es nie wirklich geliebt ein Star zu sein", bekennt die Filmemacherin.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Der Rinderflüsterer 

Ernst Hermann Maier setzt sich seit Jahrzehnten für das Wohl seiner Tiere ein. Fast hätte er deswegen seinen Hof verloren. weiter lesen