"Löwen ohne Biss": Honda sichert Japan Auftaktsieg
Bloemfontein. Kameruns „Unzähmbare Löwen“ sind gleich in ihrem ersten WM-Spiel selbst gebissen worden. Gegen Angstgegner Japan kassierte die Mannschaft um Afrikas Fünf-Sterne-Fußballer Samuel Eto'o zum Auftakt am Montag in Bloemfontein eine überraschende 0:1 (0:1)-Niederlage und steht schon in ihrem zweiten Duell der Gruppe E am Samstag gegen Dänemark vor dem Offenbarungseid.
Keisuke Honda zog den „Löwen“ die Zähne - mit seinem Treffer in der 39. Minute bescherte der Stürmer von ZSKA Moskau dem Außenseiter aus Asien einen perfekten Turnierstart.
Weder Superstar Eto'o von Inter Mailand noch die jungen Bundesliga-Talente Eric Maxim Choupo-Moting (1. FC Nürnberg) und Joel Matip (Schalke 04) konnten etwas an der bitteren Niederlage ändern. Die Japaner feierten im Free State Stadium dagegen ihren ersten WM-Sieg außerhalb der Heimat und bleiben ein „Alptraum“ für Kamerun: Vier Spiele - drei Siege - und noch nie ein Gegentor kassiert.
Erst nach der Pause wachten die Kameruner auf: Eto'o tanzte an der Grundlinie gleich drei Japaner aus, sein Pass kommt zu Choupo-Moting, der die Kugel aber knapp übers Tor zirkelt (49.). Doch weitere Möglichkeiten zum Ausgleich ergaben sich kaum, oft rannten die Grün- Gelben ins Abseits. Ein 20-Meter-Hammer von Stephane Mbia krachte an die Latte (86.). Zuvor hatte auf der Gegenseite Shinji Okazaki die Vorentscheidung vergeben: Der Ball landete am Pfosten (82.).
Nach einer Abtast-Phase hatten nicht die individuell deutlich besser besetzten Afrikaner mehr vom Spiel, sondern die Asiaten. Den Japanern merkte man nicht an, dass sie zuletzt fünfmal in Serie ohne Sieg geblieben waren, während Kamerun nahtlos an seine exakt genauso schwache Vorbereitungs-Phase anknüpfte. Dabei hatten die „Löwen“ in Bloemfontein ein Heimspiel. Abgesehen vom eigenen Anhang wurden sie auch von allen Südafrikanern unter den 30 620 Zuschauern mit lautem Vuvuzela-Getröte unterstützt.
Doch die Japaner machten etwas mehr aus ihren Möglichkeiten. Sie waren taktisch sehr gut organisiert und nahmen ihrem Gegner die Möglichkeit, zu kombinieren. Kamerun dagegen spielte viel zu unbeweglich und lethargisch, die einzige „Chance“ war ein unplatzierter Fernschuss von Eyong Enoh in der 38. Minute. Im Gegenzug traf Honda aus spitzem Winkel zum verdienten 1:0, nachdem Daisuke Matsui die gesamte Abwehr überflankt hatte. Kameruns Abwehrspieler Mbia und Nicolas N'Koulou sahen in dieser Szene nicht gut aus.
Bei Kamerun, vor 20 Jahren in Italien zum einzigen Mal im Viertelfinale, durften die jungen Bundesliga-Profis Choupo-Moting und Matip von Anfang an ran. Sie erhielten von Nationaltrainer Paul Le Guen sogar den Vorzug vor international deutlich erfahreneren Spielern wie Alexandre Song (FC Arsenal), Landry N'Guemo (Celtic Glasgow) und Mohamadou Idrissou (SC Freiburg). Bei Japan, 2002 Achtelfinalist, kehrte Makoto Hasebe vom VfL Wolfsburg nach auskurierten Rückenproblemen in die Mannschaft zurück.
Weder Superstar Eto'o von Inter Mailand noch die jungen Bundesliga-Talente Eric Maxim Choupo-Moting (1. FC Nürnberg) und Joel Matip (Schalke 04) konnten etwas an der bitteren Niederlage ändern. Die Japaner feierten im Free State Stadium dagegen ihren ersten WM-Sieg außerhalb der Heimat und bleiben ein „Alptraum“ für Kamerun: Vier Spiele - drei Siege - und noch nie ein Gegentor kassiert.
Erst nach der Pause wachten die Kameruner auf: Eto'o tanzte an der Grundlinie gleich drei Japaner aus, sein Pass kommt zu Choupo-Moting, der die Kugel aber knapp übers Tor zirkelt (49.). Doch weitere Möglichkeiten zum Ausgleich ergaben sich kaum, oft rannten die Grün- Gelben ins Abseits. Ein 20-Meter-Hammer von Stephane Mbia krachte an die Latte (86.). Zuvor hatte auf der Gegenseite Shinji Okazaki die Vorentscheidung vergeben: Der Ball landete am Pfosten (82.).
Nach einer Abtast-Phase hatten nicht die individuell deutlich besser besetzten Afrikaner mehr vom Spiel, sondern die Asiaten. Den Japanern merkte man nicht an, dass sie zuletzt fünfmal in Serie ohne Sieg geblieben waren, während Kamerun nahtlos an seine exakt genauso schwache Vorbereitungs-Phase anknüpfte. Dabei hatten die „Löwen“ in Bloemfontein ein Heimspiel. Abgesehen vom eigenen Anhang wurden sie auch von allen Südafrikanern unter den 30 620 Zuschauern mit lautem Vuvuzela-Getröte unterstützt.
Doch die Japaner machten etwas mehr aus ihren Möglichkeiten. Sie waren taktisch sehr gut organisiert und nahmen ihrem Gegner die Möglichkeit, zu kombinieren. Kamerun dagegen spielte viel zu unbeweglich und lethargisch, die einzige „Chance“ war ein unplatzierter Fernschuss von Eyong Enoh in der 38. Minute. Im Gegenzug traf Honda aus spitzem Winkel zum verdienten 1:0, nachdem Daisuke Matsui die gesamte Abwehr überflankt hatte. Kameruns Abwehrspieler Mbia und Nicolas N'Koulou sahen in dieser Szene nicht gut aus.
Bei Kamerun, vor 20 Jahren in Italien zum einzigen Mal im Viertelfinale, durften die jungen Bundesliga-Profis Choupo-Moting und Matip von Anfang an ran. Sie erhielten von Nationaltrainer Paul Le Guen sogar den Vorzug vor international deutlich erfahreneren Spielern wie Alexandre Song (FC Arsenal), Landry N'Guemo (Celtic Glasgow) und Mohamadou Idrissou (SC Freiburg). Bei Japan, 2002 Achtelfinalist, kehrte Makoto Hasebe vom VfL Wolfsburg nach auskurierten Rückenproblemen in die Mannschaft zurück.
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Autor: dpa | 14.06.2010
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Japans Keisuke Honda (l) schirmt den Ball gegen den Kameruner Assou-Ekotto ab.
Bild 1 von 7
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