Die niederländische Nationalmannschaft in der Einzelkritik
Stekelenburg: Machtlos beim Gegentor. Bewahrte Oranje mit Parade vor frühem Rückstand (5.). Tolle Fußabwehr gegen Fabregas (95.). van der Wiel: Machte die rechte Seite dicht. Könnte in dieser Form dem FC Bayern helfen. Nach vorne passierte aber wenig.
Heitinga: Sein Fair-Play-Rückpass (34.) wäre fast zum kuriosesten WM-Tor «missglückt». Rettete grandios (11./65.). Mit Gelb-Rot raus.
Mathijsen: Solides Stellungsspiel. Aber was für technische Schwächen des Hamburgers. Hinten (22.) und vorne (37.) Rumpel-Alarm.
van Bronckhorst: Guter Auftritt zum Karriereende. Aber der große Moment blieb ihm versagt. Hätte so gern den WM-Pokal bekommen.
van Bommel: Hatte Glück, dass er für sein Foul an Iniesta (22.) nicht früh Rot sah. Der «Aggressive Leader» musste dann das Tempo drosseln.
de Jong: Genauso rüde wie van Bommel. Der Ex-Hamburger streckte Xabi Alonso mit Kung-Fu-Tritt um (28.). Einfach übel!
Robben: Vergab freistehend die Chancen des Spiels (61./83). Sonst meist von vielen Spaniern bedrängt, dribbelte fleißig, oft gefoult.
Sneijder: Hollands Majestro war bemüht, das Spiel zu dirigieren. Traumpass auf Robben. Sonst nicht glanzvoll und kein Goldener Schuh.
Kuyt: Ein schwacher Schuss (8.), das war's. Der Liverpooler fand überhaupt nicht ins Spiel. Nach 65 Minuten raus.
van Persie: Das war nicht seine WM und nicht sein Finale. Der Arsenal-Angreifer stand oft im Abseits. Torgefahr versprühte er nicht.
Elia: Der Hamburger durfte nach 65 Minuten im Finale ran. Konnte nicht zu seinen gefürchteten Dribblings ansetzen.
Van der Vaart: 20 Minuten Final-Auftritt für den Ex-Hamburger. Keine besonderen Auffälligkeiten.
Braafheid: Der Münchner Rückkehrer kam für die letzte Viertelstunde. Konnte Niederlage nicht verhindern.

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