Einzelkritik zum Spiel Deutschland - Argentinien

Neuer: Souveräner Auftritt des Schalkers: Gut bei Flanken, sicher beim Herauslaufen, reaktionsschnell gegen Tevez. Tolle Nummer 1. Lahm: Der Kapitän ging wieder voran. Seine Seite war praktisch dicht für die «Gauchos».

Offensiv dosiert und immer Anspiel-Alternative.

Mertesacker: Warf sich mit seinen ganzen 1,98 Metern in den Kampf. Findet jetzt ins Spiel: In der Luft nicht zu überwinden. Super.

Friedrich: Wie schon in den bisherigen WM-Spielen eine Bank. Gutes Stellungsspiel, aggressiv: Und im 77. Länderspiel erstes Tor.

Boateng: Kämpfte sich mit kühlem Kopf immer besser in die Partie. Erst etwas weit innen, dann traute er sich sogar mutig mit vor.

Khedira: Startete fulminant mit vielen Vorstößen nach vorn. Später mehr der Lückenstopfer und Ball-Eroberer. Schon jetzt WM-Gewinner.

Schweinsteiger: Wieder der Kopf des Teams, verteilte, organisierte die Defensive im Mittelfeld. Bereitete zudem gleich zwei Treffer vor.

Müller: Der Mann des Spiels: Sein viertes WM-Tor erzielt, das 2:0 im Liegen vorbereitet. Ganz, ganz bitter: Im Halbfinale nicht dabei.

Özil: Glänzte nicht ganz so wie in einigen WM-Spielen zuvor, aber sorgte dennoch für tolle Momente. Messi schaut nur noch betrübt.

Podolski: Der Kölner explodierte erneut: Oft nur durch Foul zu bremsen. Spielte Klose zum 2:0 super frei. Deutschland liebt Poldi.

Klose: Krönte sein 100. Länderspiel mit dem 51. und 52. Tor. Erst vergab er eine Chance (24.), dann schlug das Phänomen doch zu. 14. WM-Tor.

Jansen: Nach 72 Minuten für Boateng rein. Er sicherte den Halbfinal-Einzug. Ballsicher und eng an den Gegenspielern.

Kroos: Durfte auch noch zwölf Minuten mitmachen und das souveräne 3:0 mit absichern.

Trochowski: Kam in der 83. Minute für den von allen abgeklatschten Müller aufs Feld. Durfte an dem Supersieg noch aktiv teilhaben.


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04.07.2010

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