Nach Skandal: Chinesischer Coach entschuldigt sich

Nach dem Skandal um manipulierte Badmintonspiele hat sich der chinesische Coach für das Verhalten seiner Athletinnen entschuldigt.

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Die Chinesin Yu Yang beendet ihre Badmintonkarriere. Foto: Vladimir Pesnya

"Die chinesischen Spielerinnen haben versagt, den Kampfgeist des Nationalteams zu zeigen. Ich trage dafür die Schuld", sagte Cheftrainer Li Yongbo der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. "Als Cheftrainer muss ich mich bei den Fans und den Chinesen entschuldigen", meinte Li weiter. Die chinesische Olympia-Delegation hatte das Verhalten der Badminton-Spielerinnen zuvor bereits verurteilt. "Die Delegation ist erschüttert über das Ereignis", hieß es in einer Mitteilung. Die Spielerinnen hätten die olympischen Ideale des Fair Play klar verletzt.

Chinas disqualifizierte Spielerin Yu Yang hatte angekündigt, nach dem Skandal bei Olympia ihre Karriere zu beenden. Der Weltverband hatte sie, ihre Teamkollegin Wang Xiaoli sowie sechs weitere Spitzenspielerinnen aus Indonesien und Südkorea von der Doppel-Konkurrenz ausgeschlossen und ihnen die Teilnahme am Viertelfinale verweigert. Die Funktionäre hatten damit auf die Manipulationsversuche in der Gruppenphase reagiert.

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