Manipulation: Brink kritisiert Verband und IOC

Der deutsche Beachvolleyballer Julius Brink hat nach dem Manipulations-Skandal beim Badminton das Internationale Olympische Komitee (IOC) und den zuständigen Verband kritisiert.

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Beachvolleyballer Julius Brink ist empört über den Manipulationsskandal im Badminton. Foto: Diego Azubel

"Wer ist dafür verantwortlich? Nicht die Athleten. Das sind diejenigen, die das System dem IOC vorstellen", sagte Brink am späten Mittwochabend in London. "Der Verband ist dafür verantwortlich, ein System zu finden, was diese ganzen Manipulationen und diese Fälle im Badminton nicht zulässt."

Brink meinte zudem: "Im Endeffekt geht's darum zu gewinnen. Wir sind nicht hier, um gemeinsam Kuchen zu essen. (...) Wenn jemand meint, das damit zu können, dann muss er es erst mal mit sich selber verantworten, ob er sich mit so einer Leistung zeigen will. Aber die dafür zu bestrafen, kann ich nicht verstehen."

Im Beachvolleyball würde eine solche Manipulation aber nicht vorkommen. "Allein meine Mutter hätte mir die Ohren langgezogen, wenn ich so ein Spiel abgeliefert hätte", sagte der Europameister.

Der Badminton-Weltverband hatte acht Spitzenspielerinnen aus China, Indonesien und Südkorea von der Doppel-Konkurrenz ausgeschlossen und ihnen die Teilnahme am Viertelfinale verweigert. Die Funktionäre hatten damit auf die skandalösen Manipulationsversuche in der Gruppenphase reagiert.

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