Lisicki und Kas verpassen Bronze im Mixed

Schon bei der Gratulation am Netz konnte Sabine Lisicki die Tränen der Enttäuschung nicht zurückhalten. Sekunden zuvor hatten Lisicki und Christopher Kas die olympische Bronzemedaille im Mixed-Wettbewerb knapp verpasst.

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Sabine Lisicki (l) und Christopher Kas gratulieren Lisa Raymond und Mike Bryan zu Bronze. Foto: Peter Kneffel

Das deutsche Tennis-Duo verlor in Wimbledon gegen die an Nummer drei gesetzten Lisa Raymond und Mike Bryan aus den USA nach Match Tie Break mit 3:6, 6:4, 4:10. Damit blieb der Deutsche Tennis Bund in London ohne Edelmetall. Vor Lisicki und Kas war Angelique Kerber als letzte deutsche Athletin im Damen-Einzel im Viertelfinale an Victoria Asarenka aus Weißrussland gescheitert.

"Wir sind total enttäuscht. Das war das wichtigste Turnier meiner Karriere. Wir waren so nah dran an der Medaille", sagte die Berlinerin Lisicki mit feuchten Augen. "Im Moment tut es einfach nur weh. Wir haben bis zum Schluss alles gegeben", sagte der Trostberger Kas.

Wie schon im Halbfinale bewies das deutsche Zufalls-Duo auch im Spiel um Bronze große Moral. Nach verlorenem ersten Durchgang kämpften sich Lisicki und Kas zurück und schafften den Satzausgleich. Doch im Match Tie Break setzte sich die größere Erfahrung der Amerikaner durch.

"Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, ich habe auf dem Platz noch nie mit jemandem so gut harmoniert wie mit Sabine", meinte Doppelspezialist Kas. Doch die lobenden Worte konnten Lisicki nicht trösten. Die 22-Jährige vergoss auch eine halbe Stunde nach der Partie noch bittere Tränen. "Mir fehlen einfach die Worte. Hier bei Olympia für Deutschland zu kämpfen hat mir so viel bedeutet", sagte die Fed-Cup-Spielerin.

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