Großbritanniens Segelstar Ainslie wittert Verschwörung

Großbritanniens Segelstar und Gold-Favorit Ben Ainslie wittert eine Verschwörung seiner Gegner bei der Olympia-Regatta.

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Ben Ainslie fühlt sich zu Unrecht beschuldigt. Foto: Olivier Hoslet

Der zweitplatzierte Ainslie beschuldigte sowohl den führenden Dänen Jonas Hogh-Christensen als auch den niederländischen Segler Pieter-Jan Postma, sich gegen ihn verbündet und ihn fälschlich eines Regelverstoßes bezichtigt zu haben. Auf dem Wasser hatte der dreimalige Olympiasieger in der zweiten Wettfahrt der Finn Dinghis vor Weymouth eine Wendemarke knapp gerundet. Sowohl Hogh-Christensen als auch Postma gaben umgehend mit gezückten Protestflaggen zu erkennen, dass Ainslie die Tonne berührt habe. Ainslie hingegen beschwört, sie nicht touchiert zu haben.

Der Brite drehte dennoch zur Sicherheit einen den Regeln gemäßen Strafkringel. Ainslie musste davon ausgehen, sich in einer möglichen Protestverhandlung nicht erfolgreich gegen zwei Zeugen verteidigen zu können. An Land sagte Ainslie später: "Jonas und der Holländer haben sich gegen mich zusammen getan. Das regt mich tierisch auf und wird mich morgen erst recht anheizen."

Hogh-Christensens Antwort kam postwendend: "Wenn Ben das wirklich glaubt, dann soll er doch wegen Unsportlichkeit gegen uns protestieren. Stattdessen hat er den Strafkringel gedreht. Hier bilden sich doch nicht plötzlich Gangs gegen einen anderen Segler."

Ainslie hat nach acht von zehn Wettfahrten noch drei Punkte Rückstand auf den Skandinavier. Die letzten beiden Wettfahrten vor dem Medaillenrennen am 5. August sind für Freitag geplant.

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