Deutsche Wasserspringerinnen verfehlen Finale

Nora Subschinski und Katja Dieckow haben beim Kunstspringen knapp das olympische Finale verpasst. Vom Drei-Meter-Brett belegte Subschinski in London im Halbfinale mit 313,20 Punkten den 14. Platz. 1,5 Zähler fehlten für den Endkampf.

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Nora Subschinski belegte nur den vierzehnten Rang. Foto: Marius Becker

Bei Dieckow standen 312,50 Punkte und ein 17. Rang zu Buche. 2,2 Punkte mehr und sie hätte es in das Finale geschafft. Beste Wasserspringerin war mit 394,40 Punkten die Chinesin Wu Minxia, die auch als Favoritin in das Finale der besten Zwölf geht. Im Vergleich zu ihrem WM-Sieg vor einem Jahr steigerte sie ihre Punktezahl schon im olympischen Halbfinale deutlich (damals: 368,95). Die 26-Jährige kann an diesem Sonntag mit einem sechsten olympischen Edelmetall gemessen an der Medaillenanzahl mit Rekordspringerin Guo Jingjing gleichziehen.

"Es ärgert einen schon, wenn es so knapp ist. Ich habe ja gesagt, mit 315 kommt man ins Finale", sagte Subschinski. "Ich habe beim zweiten Sprung ein bisschen gepatzt." Für den dreieinhalbfachen Salto vorwärts, den schwierigsten Sprung ihrer Serie, bekam die Berlinerin mit 55,80 Zählern die wenigsten Punkte. "Aber insgesamt kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein."

Subschinski darf vom Turm noch einmal ran, für Dieckow sind die Spiele vorbei. "Schade, dass es so knapp war. Dass das Finale mit 315 weggeht, ist schon selten", sagte die Springerin aus Halle/Saale. "Ich habe mich von der Punktzahl gesteigert und bin mit meiner Leistung vollauf zufrieden."

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