Zwölfter bei X-Games

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Der Skicrosser Daniel Bohnacker vom TV Gerhausen hat bei den X-Games in Aspen im US-Bundesstaat Colorado zwar nicht die für einen Sieg ausgelobten 120 000 Dollar gewonnen, dafür aber in Übersee jede Menge Erfahrung. Bei der größten und bedeutendsten Extremsportveranstaltung im Winter erreichte der 21-Jährige das kleine Finale und wurde dort Sechster. Für ihn war das Dabeisein schon ein großer Erfolg.

Gemeinsam mit dem zweiten Deutschen im Skicross-Feld, Simon Stickl, war Bohnacker bereits am Montag vergangener Woche in die USA geflogen, um sich in Ruhe auf den vorläufigen Höhepunkt seiner Saison vorzubereiten. Die X-Games gelten als die inoffiziellen Olympischen Spiele der Trendsportarten. Sie haben für exotische Disziplinen wie Superpipe, Slopestyle oder eben Cross, bei dem die Fahrer im direkten Duell die Piste herunterfahren, weitaus größere Bedeutung als beispielsweise der Weltcup. So erhielt der Sieger im Skicross satte 120 000 Dollar Preisgeld.

Und für Daniel Bohnacker sah es im Gegensatz zu Stickl aus Bad Wiessee, der schon in der Qualifikation ausschied, richtig lange richtig gut aus. Nachdem er als 18. die Endrunde der besten 24 erreicht hatte, schaffte er es bis ins Halbfinale, wo er den dritten Platz für den Finaleinzug nur hauchdünn verpasste. In der Trostrunde fuhr Bohnacker dann hinterher und schaffte es als Sechster nicht mehr in die Top Ten der Gesamtwertung. Es gewann der Kanadier Chris Delbosco vor dem Slowenen Filip Flisar.

Unabhängig davon ist mit einem Start bei den X-Games viel Prestige verbunden, und durch die Auftritte bei den insgesamt drei Endrundenläufen konnte Bohnacker seinen Bekanntheitsgrad in Nordamerika deutlich steigern. Wenn er am kommenden Wochenende nun in den Weltcupzirkus zurückkehrt, werden ihm einige Skicrosser Respekt zollen. Schließlich konnte er sich für die X-Games nicht im Vorfeld qualifiziert, sondern wurde eingeladen - als einer der 30 besten Skicrosser der Welt.

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